Eine erfolgreiche Saison für BBSV!

Alle Mannschaftsbewerbe in der Saison 2017/18 sind für BBSV Wien seit vergangenem Samstag vorbei. Wir können auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken. Von 6 Mannschaften konnten davon 5 in ihrer jeweiligen Liga den Meistertitel feiern.

 

In der Superliga der Damen konnten unsere Blondies den Titel, im Frühjahr auch ohne Hana und Dana, verteidigen. In der Wiener Landesliga Damen gelang eine perfekte Saison mit 20 Siegen. Der Aufstieg in die Bundesliga wurde am Samstag in Steyr fixiert.

 

Unsere Bundesliga Herren konnten sich dem Titelregen leider nicht anschließen, zeigten aber eine ansprechende zweite Saisonhälfte. In der 2. Landesliga der Herren feierten wir 21 Siege, der Meistertitel und somit Aufstieg in die 1. Landesliga wurde somit souverän erreicht.

 

Unsere beiden ASKÖ Mannschaften waren ebenfalls erfolgreich und konnten in beiden Ligen den 1. Platz belegen.

 

Somit beenden wir eine sehr erfolgreiche Saison und bereit uns schon auf die kommende vor, damit es in dieser Tonart weitergehen kann.

 

Knappe Niederlage beim Meister

Einen Sieg erhofften sich unsere Herren in Schlaining, sie wussten aber auch dass es sich um eine schwere Aufgabe handelt. Besonders weil Peter jun. beim Kadertraining mit der ungarischen Nationalmannschaft war.

 

Im ersten Durchgang zeigt Dieter wieder, dass er im Moment in guter Form ist und gewann locker den Mannschaftspunkt. Glassi kämpfte bis zum Umfallen hatte aber gegen seinen Gegner keine Chance. Patrick gewann in einem knappen Duell den nächsten Mannschaftspunkt. Max lieferte sich ebenfalls ein spannendes Spiel mit seinem Gegner, musste aber auf der letzten Bahn den Kürzeren ziehen und verlor das Duell. Alex fand auf den ersten 60 Wurf nicht ins Spiel, rettete aber mit einer sensationellen zweiten Hälfte seinen Mannschaftspunkt. Peter sen. kämpfte ebenfalls bis zum letzten Wurf, musste sich aber wie Max auf der letzten Bahn entscheidend geschlagen geben.

 

Somit konnten unsere Herren den Gastgebern nur zum Meistertitel gratulieren. Es war trotzdem eine gute Mannschaftsleistung und ein Sieg oder Unentschieden war nicht unmöglich. In der letzten Runde der Saison werden unsere Herren noch einmal zeigen was in ihnen steckt.

 

Spannender Heimsieg!

Wie immer gegen St. Pölten erwarteten unsere Herren ein spannendes Spiel. Ein Sieg sollte trotzdem möglich sein, auch wenn Dieter diesmal nicht dabei war.

 

Patrick und Peter jun. begannen gleich stark, Peter konnte den Punkt auch locker gewinnen. Patrick musste sich knapp seinem Gegner geschlagen geben. Im zweiten Durchgang gewann Max ebenfalls locker den Mannschaftspunkt. Peter sen. musste sich knapp geschlagen geben.

 

Somit ein 2:2 und ein kleiner Kegelvorsprung für BBSV vor dem letzten Durchgang. Markus und Alex sollten den Sieg im letzten Durchgang ins trockene bringen. Doch es entwickelt sich ein richtiges Drama. Zwischendurch schaute alles nach einer Heimniederlage unserer Herren aus. Markus und Alex spielten dann aber auf der letzten Bahn noch stark auf, somit war das 4:4 relativ schnell gerettet. Alex bewies aber dann noch große Nervenstärke und dreht auch noch sein Duell  mit den letzten 5 Wurf. Der rettende Punkt zum wichtigen Heimsieg war da, haben doch unsere direkten Tabellennachbarn überraschende Niederlagen hinnehmen müssen.

 

Keine überragende aber eine ausreichende Leistung unserer Herren. Jetzt gilt es noch die letzten beiden Spiele gut zu überstehen und vielleicht ist noch der eine oder andere Platz weiter vorne in der Tabelle möglich.

Würdiger Saisonabschluss mit 5. Titel in Folge

Im letzten Spiel der Saison 2017/2018 empfingen wir die Damen des ASKÖ KSC Schneegattern auf unserer geliebten Heimanlage. Bei den Oberösterreicherinnen ging es noch um den 3. Platz in der Meisterschaft und somit um die direkte Qualifikation für einen internationalen Pokal, bei uns waren die Würfel schon gefallen und wir konnten locker und unbeschwert aufspielen, was vielen auch gelang. Wir testeten ein bisschen aus und änderten die Aufstellung radikal.

 

 

Diesmal starteten für BBSV im ersten Durchgang Nici und Lisa gegen Bertoldi Susanna und Wrabel Katharina. Nici startete sehr gut in die Partie und machte von Anfang an klar wo die Reise hingeht. Die ersten drei Bahnen waren nie ein Thema und sie sicherte sich vorzeitig und mit einer bärenstarken Leistung (449) den Mannschaftspunkt. Nach einer überstandenen Grippe in der Vorwoche, musste sie aber auf der letzten Bahn etwas Tribut zollen und die Kräfte schwanden. Der letzte Satzpunkt ging dann an die Gäste, was am Endergebnis von 574 zu 525 aber nicht viel änderte. Lisa begann wieder etwas verhaltener und musste auf den ersten 2 Bahnen gleich einem großen Kegelminus hinterherlaufen. Nach dem Seitenwechsel zeigte sie sich aber von ihrer besten Seite und spielte sehr gute 296 Kegel drauf. Leider konnte sie das Minus aber nicht ganz aufholen und so ging der Mannschaftspunkt nach 2:2-Satzteilung und 554 zu 571 an Schneegattern.

 

 

Mit einem 1:1 und +32 Kegel gingen Sabrina und Dani ins Rennen. Sabrina spielte gegen Berger Marianne und Dani gegen die deutsche Legionärin, Baumrucker Michaela. Die erste Halbzeit war bei beiden BBSV’lerinnen zum vergessen. Nicht nur die Satzpunkte waren dahin, auch der Kegelvorsprung hat sich zu einem Minus gewandelt. Dann ging aber ein Ruck durch die 2 Blondies und vor allem Sabrina kämpfte sich verbissen zurück. Dani hatte zwar weiterhin ihre Schwierigkeiten mit sich und der Bahn, aber ein gewisse Leistungssteigerung war erkennbar und somit hielt sich schlussendlich auch der Kegelrückstand in Grenzen. Am Ende erzielte Dani 508 zu 525 Kegel und musste den Mannschaftspunkt mit 1:3 abgeben. Im anderen Duell konnte Sabrina dann auf der dritten Bahn endlich anschreiben, trotzdem ging sie mit 23 Kegel Minus auf die letzte Bahn. Mit einer sehr guten und konzentrierten Leistung konnte sie ihre Gegnerin noch in die Knie zwingen und ergatterte den so wichtigen zweiten Mannschaftspunkt für BBSV. Zur Freude der Zuschauer und der Mannschaft erzielte sie dann noch gute 555 zu 544 Kegel.

 

 

Der dritte Durchgang wurde von Domi und Maria gestellt, welche es mit Zimmermann Rita und Bürger Gabi zu tun bekamen. Das Plus von 26 Kegel war nicht gerade komfortabel, aber beide ließen sich davon nicht beeindrucken und starteten gut ins Spiel. Dominique hatte über die gesamte Distanz keine Probleme mit ihrer Gegnerin. Die U18-Spielerin verzweifelte zunehmend am Praterstern und schmiss letztendlich auch die Nerven. Nach 60 Wurf zog Schneegattern die Notbremse und tauschte Kleindienst Regina ein, aber auch dieser Wechsel brachte eine Wende. Das Duell endete einseitig mit 4 zu 0 und 562 zu 451 für Domi. Die andere Spielpaarung war da wesentlich interessanter, nicht nur wegen dem Spielverlauf, sondern auch weil Schneegattern den Mannschaftspunkt unbedingt benötigte um den 3. Tabellenplatz zu halten. Maria machte es der Oberösterreicherin aber nicht leicht. Der erste Satzpunkt ging zwar knapp verloren, doch auf der zweiten Bahn schlug sie dann zurück. Beide Spielerinnen agierten auf der dritten Bahn nicht mehr auf dem Niveau, doch Maria blieb immer dran und lies Bürger und ihre Fans zittern. Erst auf den letzten Würfen entschied Bürger das Duell für sich und unser Küken hatte leider das Nachsehen. Mit der Leistung von 543 zu 567 kann man aber mehr als zufrieden sein.

 

 

Das Spiel endete mit einem 5 zu 3 für BBSV und mit einem Plus von 113 Kegel. Der Schnitt von 549,3 ist auch ganz ansehnlich und eine kleine Versöhnung für die letzten Heimspiele.

 

 

Die Saison 2017/2018 wird vielen in Erinnerung bleiben. Es waren einige Höhen und Tiefen dabei, aber es überwiegt auf jeden Fall die Freude. Ein dritter Platz beim Weltpokal, die erfolgreiche Titelverteidigung trotz der „Ausfälle“ von Hana und Dana und vor allem natürlich unsere 2 werdenden Mamas, die uns immer die Daumen gedrückt, mitgefiebert und uns aufgebaut haben wenn es mal nicht so lief. Hana und Dana sind nicht nur spielerisch unsere Stützen sondern auch menschlich das Um und Auf dieser Mannschaft. Wir sind alle zusammengerutscht und meistens ist eine eingesprungen wenn eine andere nicht ganz mitkonnte. Das ist es was unsere Mannschaft ausmacht und das ist auch der Grund warum wir zum fünften Mal in Folge den Staatsmeistertitel auf den Praterstern holen konnten. Die Krönchen sitzen fest und auf diese Leistung sind wir alle unheimlich Stolz. Ein großes Danke geht natürlich an unsere Kapitänin und unsere 2 Betreuer, die heuer einiges mitmachen mussten. Trotzdem grübeln sie vor jedem Spiel und zerbrechen sich ihre Köpfe bei den Trainings wie sie uns noch besser machen können und holen alles aus uns heraus.

 

 

Dann ist auch noch zu sagen das wir wohl die besten Fans der Welt haben!!! Sie machen jedes Spiel zu etwas ganz besonderem und schrecken auch nicht zurück „einen breiten Weg für nix“ zurückzulegen, nur um uns zu unterstützen! Vielen Dank nochmal an alle Beteiligten!

 

 

Wir verabschieden uns somit in die wohlverdiente Sommerpause und hoffen das wir uns im September gut erholt wiedersehen!

Staatsmeistertitel vorzeitig gesichert bei eindeutigem Stadtderby

Die 8. Frühjahrsrunde stand unter einem guten Stern für die Damen des BBSV Wien. Wir waren zu Gast bei der SPG SKH/Post SV 1036 und die Anspannung war hoch. Sollten wir gewinnen wäre der Titel greifbar nahe, doch die Simmeringer Damen sind daheim nie zu unterschätzen und unsere Leistungen waren in der Frühjahrssaison eine Achterbahn der Gefühle. Der Siegeswille war bei all unseren Spielerinnen von Anfang an ganz deutlich zu spüren und so nahm das Spiel seinen Lauf.

 

 

Die Heimischen stellten diesmal etwas anders auf und schickten die Nummer 1 und 2 ins Rennen. Daraufhin musste unser Trainierstab die Aufstellung etwas ändern und Nici und Maria starteten für uns im ersten Durchgang. Beide starteten sehr gut und Nici zeigte wieder eine blitzsaubere Leistung. Die ersten 2 Satzpunkte gingen auf unser Konto. Maria zog ihrer Gegnerin, Valigurova Katarina, auch auf der zweiten Bahn den Nerv und holte sich die 2:0-Führung mit hauchdünnem Vorsprung. Nici spielte brav weiter, doch Steiner Fiona fand immer besser in ihr Spiel und holte sich den Satzausgleich. Die dritte Bahn stand dann ganz im Zeichen der Gastgeberinnen. Mit einem guten Endspurt konnte Nici fast noch die Wende erreichen, aber leider sollte es sich um einen Kegel nicht ausgehen. Auch Maria musste einen Dämpfer hinnehmen, denn die Slowakin spielte wie aus einem Guss, holte sich den ersten Satzpunkt und ein paar Pluskegel aufs Konto. Auf der Schlussbahn waren beide Satzpunkte hart umkämpft. Nici hatte leider wieder um einen Kegel das Nachsehen und musste somit den Mannschaftspunkt, trotz mehr Gesamtkegel und Mannschaftsbestleistung von 591 zu 577, abgeben. Doch auf der anderen Seite war das Glück auf unserer Seite und Maria holte sich mit grandiosem Abräumen den letzten Satzpunkt und somit auch mit weniger Gesamtkegel von 563 zu 577 den Mannschaftspunkt. Nach dem ersten Durchgang stand es also 1 zu 1 und +/- 0 Kegel.

 

 

Das Spiel ging also quasi von vorne los und es ergaben sich die Paarungen zwischen Vilov Renata gegen Petra und Vranitzky Ursula gegen Dani. Petra erwischte einen sensationellen Start und die Serbin am falschen Fuß. Nach 2 Bahnen wechselte die BBSV’lerin mit tollen 299 zu 264 Kegel und 2 gewonnenen Satzpunkten. Auch Dani hatte mit ihrer Gegnerin, die an diesem Tag eine schlechte Leistung zeigte, keinerlei Probleme. Dani führte zur Halbzeit mit 2 zu 0 und einem Plus von 28 Kegel, wobei hier noch eine wesentlich höhere Zahl möglich gewesen wäre. Auf Bahn 3 und 4 legte Dani dann aber endlich los und spielte nicht länger mit angezogener Handbremse. Sie brachte auf den zweiten 60 Wurf grandiose 316 Kegel zu Fall und lies ihrer Gegnerin nicht ansatzweise eine Chance. Das Duell endete einseitig mit 4 zu 0 und 590 zu 483. Bei Petra wollte es dann nicht mehr so recht klappen und es schlichen sich einige Fehler ein. Die Serbin spielte dann zwar etwas besser, aber immer noch nicht auf dem Niveau, wo man sie eigentlich einreihen würde. Mit einem Fehlwurf auf dem vorletzten Wurf besiegelte Petra dann leider den Punktverlust und musste ihren Mannschaftspunkt knapp mit 2 zu 2 und 548 zu 555 abgeben.

 

 

Mit einem Zwischenstand von 2:2 und einem Kegelplus von 100 Kegel ging der letzte Durchgang auf die Bahn, welcher von Domi gegen Vsetecka Petra und Lisa gegen Neubauer Nathalie gebildet wurde. Lisa startete auf ihrer ehemaligen Heimbahn etwas verhalten, kämpfte sich aber auf der zweiten Bahn wieder gut zurück und holten den Satzausgleich. Auf der dritten Bahn zeigte sie dann was in ihr steckt und brachte sehr gute 161 Kegel zu Fall. Neubauer zeigte an diesem Tag eine sehr gute Leistung und vier konstante Bahnen und somit fehlte am Ende nur das nötige Quäntchen Glück um den Mannschaftspunkt zu ergattern. Nichtsdestotrotz spielte Lisa sehr gute 577 zu 591 der Gastgeberin. Das andere Duell verlief ähnlich einseitig wie das im zweiten Durchgang von Dani. Domi konnte auf der ersten Bahn auch mit durchwachsenem Abräumen sicher den Satzpunkt gewinnen. Die zweite Bahn war dann spielerisch besser und somit ging sie mit 2 zu 0 und +53 Kegel auf die dritte Bahn. Domi spielte konstant weiter und ihre Gegnerin hatte einen rabenschwarzen Tag. Auch diese Begegnung endete mit 4 zu 0 und 559 zu 490 für BBSV. Der BBSV-Mannschaftsschnitt von 571,3 ist der höchste, von Auswärtigen Spielerinnen, erzielte Schnitt und kann sich mehr als sehen lassen. Mit diesem 5:3-Sieg (+155 Kegel) haben wir uns nun vorzeitig den Staatsmeistertitel geholt. Die Krönchen sitzen wieder fest und bleiben für das nächste Jahr am Praterstern. Dieser Meistertitel ist sicher für alle Beteiligten etwas ganz besonderes, denn die Frühjahrssaison war für alle mehr als spannend und wir haben nicht nur uns, sondern auch die Fans und Betreuer durch Himmel und Hölle geschickt. Jetzt heißt es mit Freude ins letzte Heimspiel zu gehen und sich da nochmal von der Besten Seite zu zeigen. Wir freuen uns wieder auf unsere treuen Fans und sagen vorab Danke für die tolle Unterstützung und das ihr sogar die Auswärtsspiele zu Heimspielen macht.

Starke Leistung in Mank

Unsere Herren erwarteten ein spannendes Spiel am Samstag in Mank. Trotzdem war ein Sieg das Ziel der Auswärtsreise. Peter jun. und Alex erledigten ihre Aufgaben, gegen die stark beginnenden Manker, relativ souverän und gewannen beide Mannschaftspunkte. Dieter und Patrick machten im zweiten Durchgang ebenfalls locker ihre Mannschaftspunkte. Somit war eine Niederlage nicht mehr möglich. Peter sen. und Glassi mussten im letzten Durchgang also nur mehr den Kegelvorsprung verwalten, damit wir einen Sieg feiern konnten. Beide zeigten eine super Leistung, konnten aber nicht mehr punkten. Die Gesamtkegel reichten dann aber trotzdem zu einem Sieg.

 

Wieder einmal eine sehr gute Mannschaftsleistung in der Fremde von den BBSV Herren. So kann es weitergehen. Am kommenden Samstag wartet das Heimspiel gegen St. Pölten, welches wir bei den bisherigen Leistungen gewinnen sollten.

8:0 Heimsieg

Ein Heimsieg gegen den SKK Steinberg war das notwendige Ziel unserer Herren am Samstag. Die Gäste zeigten während der Saison immer wieder starke Leistungen bei ihren Auswärtsspielen. Somit waren unsere Männer gewarnt vor dem Gegner.

 

Das Spiel entwickelte sich dann aber in eine komplett andere Richtung. Statt dem erwartet spannenden Spiel, konnten unsere Herren ohne größere Probleme von Anfang an den Druck auf die Gegner richten. Im Endeffekt war es ein verdienter und deutlicher 8:0 Sieg für BBSV. Besonders hervorzuheben war zum zweiten Mal hintereinander die Leistung von Dieter. Nach der tollen Leistung gegen KSV Wien, zeigte er auch auf der Heimbahn endlich seine Klasse.

 

Eine gute Mannschaftsleistung  mit einem schwächelndem letzten Durchgang. Die beiden Auswärtsniederlagen wurden somit offensichtlich gut verkraftet. In den letzten vier Spielen wollen unsere Herren noch möglichst viele Tabellenpunkte sammeln und das Selbstvertrauen für die kommende Saison stärken.

Glücklicher Zittersieg gegen Vorarlbergerinnen

3 Spiele vor Schluss empfingen wir die Damen des SKC EHG Dornbirn auf unseren Anlagen am Praterstern. Am Papier spielten Tabellenerster gegen Tabellenletzten, doch es war alles andere als klar. Wir zeigten uns einmal mehr sehr anfällig auf der Heimbahn und mussten bis zum Ende zittern. Aber nun zu den Ergebnissen der einzelnen Spielerinnen:

 

 

Der erste Durchgang startete mit Dani gegen Jochum Marion und Lisa gegen Wüschner Stefanie. Alle 4 starteten gut ins Volle und es zeichneten sich ein Kopf an Kopf Rennen ab. Danis Gegnerin stellte bald klar, dass sie ins Abräumen nicht wirklich mithalten kann und so setzte sich Dani relativ schnell ab. Mit einem guten Räumen sicherte sie sich den ersten Satzpunkt. Auf der anderen Seite spielte Lisa weiter solide doch die ältere Wüschner-Schwester konnte mit 2 Neuner am Anfang des Räumens und einen am vorletzten Wurf den Satzpunkt noch knapp gewinnen und Lisas starke Leistung blieb leider unbelohnt. Auf der zweiten Bahn plagte sich Lisa dann mit 69 Vollen und verlor fast den Anschluss an ihre Gegnerin. Mit einem sehr guten Räumen und einigen Schwächen der Gegnerin konnte Lisa den Rückstand aber wieder gut machen und sogar mit einem 9er am vorletzten Wurf an der Vorarlbergerin vorbeiziehen. Somit hieß es Satz- und Kegelgleichheit nach 2 Bahnen. Dani nutzte die Schwäche von Jochum auf Bahn 2 aus und schuf sich einen bequemen Kegelpolster für die zweite Halbzeit. Dornbirn sah sich gezwungen die Notbremse zu ziehen und wechselte Zumtobel Ursula ein. Der eingewechselte Ersatz fand sich aber so gar nicht zurecht und konnte nur 188 Kegel auf 60 Wurf zu Fall bringen. Leider konnte Dani das nicht wirklich nutzen und ließ sich ein bisschen „hinunterziehen“ von der Leistung. Am Ende holte sie zwar 103 Kegel, das war aber gegen 414 fast etwas zu wenig. Lisa spielte eine sehr gute und konstante zweite Halbzeit und konnte die U23-Spielerin unter Druck setzen. Das Duell endete mit sehr guten 547 von Lisa (was gleichzeitig Mannschaftsbestleistung war) zu 505 von Wüschner. Das bedeutete zwar ein gutes Zwischenergebnis von 2:0 und +145 Kegel doch leider kam alles anders als gedacht.

 

 

Im mittleren Durchgang spielte Domi gegen Torremante Caroline und Maria gegen Wüschner Sabrina. Unser Küken startete sehr verhalten in die Partie und musste sich auf beiden Bahnen jeweils knapp geschlagen geben. Domi startete zwar gut, konnte den Schwung von Bahn 1 aber nicht mitnehmen und verlor den zweiten Satzpunkt und den Kegelvorsprung. Was dann passierte war für die heimischen Zuschauer sicher alles andere als schön anzusehen. Maria musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden und unser Ersatz, Petra, fand ebenfalls nicht in ihr Spiel. Auch Domi kämpfte mit sich und der Bahn und kam einfach nicht in die Gänge. Da rochen die Vorarlbergerinnen die Lunte und spielten groß auf. Vor der letzten Bahn war der Mannschaftspunkt von Maria/Petra bereits weg und auch der von Domi war in weite Ferne gerückt. Der Gesamtkegelvorsprung war auch auf 60 dezimiert worden. Auf der letzten Bahn ging es weiter in diesem Ton. Die BBSV’lerinnen konnten dem Spiel der Gäste nichts entgegensetzten und so schmolz das Kegelplus immer weiter. Mit 502 zu 554 verabschiedete sich Domi, mit zurecht hängendem Kopf, und auch Petra verlor gegen die jüngere Wüschner-Schwester weitere Kegel und ging mit 470 zu 550 von der Bahn. Das ernüchternde Zwischenergebnis lautete 2:2 und magere 13 Kegel Plus für den letzten Durchgang.

 

 

In den letzten Duellen des Tages, spielte Sabrina gegen Wüschner Elisabeth und Nici gegen die zweite Deutsche, Annasensl Jasmin. Sabrina legte einen klassischen Fehlstart hin und musste ihre Gegnerin gleich ziehen lassen. Auch Nici fing nicht gerade gut an, doch die Vorarlbergerin war, zu unserem Glück, noch etwas schwächer. Nichtsdestotrotz waren wir zu diesem Zeitpunkt bereits 7 Kegel hinten. Auf der zweiten Bahn wendete sich dann das Blatt und Sabrina fand viel besser in ihr Spiel. Sie konnte den zweiten Satzpunkt gewinnen und so gut wie alle Kegel wieder gut machen. Nici spielte weiter solide, doch auf der zweiten Bahn hatte die Deutsche dann die Oberhand. Auch hier konnte man sich, mit Satzgleichheit, auf ein spannendes Duell einstellen. Die Legionärin aus Vorarlberg begann dann nach der Halbzeit fulminant ins Volle (108) und Nici kämpfte weiter mit sich und der Bahn. Nach den ersten 15 Wurf schien es schon fast aussichtslos, doch Nici kämpfte weiter und nutzte die Schwächen der Gegnerin aus. Mit einem guten Räumen hielt sie den Schaden noch in Grenzen, musste aber trotzdem einen Kegelrückstand von 12 Kegel hinterherlaufen. Auch Bieni plagte sich ins Volle, doch ihre Gegnerin hatte ebenfalls Probleme mit der Bahn 3. Mit einem sehr guten Räumen erzielte Sabrina den wichtigen zweiten Satzpunkt und holte wieder ein paar Kegel auf die Habenseite. Auf der Schlussbahn zeigten dann beide BBSV’lerinnen wieder ihre Nerven- und Heimstärke und holten Kegel um Kegel sowie die zwei nötigen Satzpunkte nach Hause. Sabrina gewann ihr Duell mit 524 zu 500 und Nici konnte sogar noch einen halben Mannschaftspunkt mit 525 ergattern.

 

 

Am Ende siegten wir mit 5,5 zu 2,5 und um 37 Kegel. Der Schnitt von 514,2 ist wirklich ein Tiefpunkt, aber es war ein Arbeitssieg und die Punkte nehmen wir trotzdem gerne mit. Vergleichbar mit einem entscheidenden Tor beim Fußball in der Nachspielzeit möchten wir auch hier nicht genauer darauf eingehen. Wichtig ist aber, dass wir die Nerven behielten und die Tabellenpunkte gewonnen haben.

 

 

Zu den Dornbirnerinnen bleibt nur zu sagen das es wirklich schade ist, weil hier eine wirklich sympathische, junge und engagierte Truppe am Werk ist, die schon oft unglücklich agierte. Wir können nur hoffen, dass die Spielerinnen rund um den Wüschner-Clan weiter am Ball bleiben und für so tolle Überraschungsmomente wie beim letzten Österreich Cup sorgen. Die Arbeit und der Aufwand den die Vorarlberger hier betreiben wird hoffentlich bald belohnt und der Knopf wird irgendwann aufgehen.

 

 

Auf unserem Terminkalender stehen jetzt noch 2 Spiele. Nächste Woche spielen wir im Derby gegen die Damen der SPG Post SV/1036 unter der Kirche. In unserer jetzigen Form sind wir auf jeden Fall Außenseiter gegen die heimstarken Post-Damen. Wir werden dennoch alles geben und hoffen wieder auf bessere Leistungen und vielleicht können wir ja für eine kleine Überraschung sorgen. Vielen Dank nochmal an alle Fans und Zuschauer und wir hoffen ihr bleibt uns noch weiter treu.

Überraschung in Neunkirchen!

Nach 5 Niederlagen in Folge war unser Selbstbewusstsein etwas angeschlagen aber dennoch hieß die Devise „aufgegeben wird nur ein Brief“ und so gingen wir mit einer „Hop oder Drop“-Einstellung in das Spitzenduell gegen Neunkirchen. Auch wenn die Leistungen beim Champions League Rückspiel teilweise wieder nach oben zeigten, Favorit waren wir auf dem Papier sicher nicht. Unser Betreuer-Stab bewies bei der Aufstellung ein feines Händchen und an diesem Tag schien einfach alles aufzugehen was geplant wurde. Mit einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Schwächen der sonst heimstarken Neunkirchnerinnen genutzt werden und wir konnten für eine Überraschung sorgen. Aber nun der Reihe nach und zu den Ergebnissen im Detail:

 

 

Da die Niederösterreicherinnen daheim sehr kompakt spielen, sich aber die echten Kaliber bis zum Schluss aufheben, mussten wir diesmal eine andere Taktik fahren und so durfte Nici beginnen. Sie bekam es mit der österreichischen Nationalteamspielerin Nguyen Monika zu tun. Das zweite Duell bildeten Domi gegen Wendl Eva. Nici erfüllte alle Erwartungen und setzte ihre Gegenspielerin gleich gehörig unter Druck. Die ersten 2 Sätze gingen eindeutig an BBSV sowie ein großer Kegelpolster. Auf der dritten Bahn zeigte Nici dann kleine Schwächen und die Gastgeberin konnte wieder etwas an Boden gut machen, doch die letzte Bahn stand wieder ganz im Zeichen unserer Nummer 1. Somit entschied sie das Nationalteamspielerinnen-Duell mit 588 (Mannschafts- und Tagesbestleistung) klar und deutlich für sich. Auf der anderen Seite startete Domi etwas verhalten ins Volle und musste immer etwas hinterher laufen. Erst mit den letzten 2 Würfen (18er „Strara“) auf der ersten Bahn konnte sie ihre Gegnerin noch einholen und ergatterte einen halben Satzpunkt. Auf Bahn zwei ging es dann deutlich besser und die BBSV’lerin nutzte die ungewohnten Schwächen der tschechischen Legionärin, die aufgrund privater und gesundheitlicher Probleme nicht auf gewohnten Niveau agierte. Nach der Halbzeit wendete sich das Blatt aber wieder etwas und die Neunkirchnerin wollte sich das wohl nicht gefallen lassen und schlug zurück. Die Entscheidung musste auf der letzten Bahn fallen und Domi hatte hier einen erheblichen Vorteil, nämlich 18 Kegel Vorsprung. Trotzdem musste der Satzpunkt her um den wichtigen Mannschaftspunkt zu entführen. Ins Volle waren beide noch gleichauf und es wurde ein harter Kampf im Räumen. Mit etwas Glück und einer ansonsten fehlerfreien Abräumleistung erkämpfte Domi sich den letzten Satzpunkt und konnte mit 569 zu 542 dann doch ganz glatt punkten. Der erfreuliche Zwischenstand lautete also 2:0 und +69 Kegel für BBSV.

 

 

Im mittleren Durchgang schickten wir dann Maria gegen Stocker Gerlinde und Dani gegen Grafl Regina ins Rennen. Im Generationenduell fand Maria eindeutig besser ins Spiel und gewann die erste Bahn sehr klar. Leider fand sie sich dann auf der 1er Bahn überhaupt nicht zurecht und büßte sämtliche Kegel und den zweiten Satzpunkt ein. Doch nach dem Seitenwechsel lies unser Küken keinen Zweifel mehr aufkommen wer diesen Punkt gewinnen würde. Mit einer sehr guten dritten Bahn hatte sie ein deutliches Plus auf ihrem Konto und stand sich auf der letzten Bahn nur selbst im Weg für eine bessere Quote. Nichtsdestotrotz sicherte sich Maria den wichtigen 3. Mannschaftspunkt mit 535 zu 503 Kegel. In der anderen Paarung fing Dani wie aus der Pistole geschossen an und legte gleich sehr gute 158 Kegel um. Da konnte die wiedererstarkte Neunkirchnerin nicht mithalten. Auf der Bahn zwei kam der Motor aber etwas ins Stottern und die Heimische konnte zurückschlagen. Mit Satzgleichheit aber einem Polster von 20 Kegel ging es in die zweite Halbzeit, die wieder sehr gut für Dani begann. Die BBSV’lerin konnte gleich wieder eine Duftmarke setzen und sicherte sich den zweiten Satzpunkt und vergrößerte somit den Kegelvorsprung. Der letzte Satzpunkt musste zwar knapp abgegeben werden, was aber an dem Ausgang von 575 zu 545 wenig änderte. Somit ging unser Plan voll auf und wir gingen mit einer 4:0 Führung in den letzten Durchgang. Der letzte Durchgang hatte den Auftrag die 131 Kegel zu verwalten und den Sieg nach Hause zu holen, wobei wir wussten dass das eine schwierige Aufgabe werden würde gegen den starken Schlussdurchgang von Neunkirchen.

 

 

Petra musste gegen die absolute Nummer 1, Sajko Eva, antreten und Lisa durfte sich im weiteren Nationalteamspielerinnen-Duell mit Lengauer Monika messen. Petra fing gut an und konnte, wie auch schon ihre Mitspielerinnen davor, die Schwäche der Slowenin nutzen und sicherte sich den ersten Satzpunkt. Auf Bahn 2 zeigte die Neunkirchnerin aber warum sie die Schnittstärkste Spielerin ist und knallte Petra eine 163er Bahn vor den Latz. Die BBSV’lerin lies sich davon aber nicht beirren und spielte konzentriert und solide weiter. Nach dem leichten Dämpfer kämpfte sich Petra wieder zurück und gewann einen weiteren halben Satzpunkt. Auch wenn der Kegelrückstand groß war, war der Mannschaftspunkt in greifbarer Nähe. Die Schlussbahn stand dann aber wieder im Zeichen der Gastgeberinnen und somit ging dieser Punkt an Neunkirchen. Mit 574 blieb Sajko aber deutlich hinter den Erwartungen und Petra verlor mit 542 Kegel auch unerwartet wenig Kegel. Im anderen Duell fing Lisa etwas verhalten an, kämpfte sich dann aber auf der zweiten Bahn sehr gut zurück und konnte in Sätzen ausgleichen und sogar einen 1-Kegelvorsprung herausarbeiten. Auch Lisa kämpfte auf der eigenwilligen 1er Bahn und verlor leider wieder etwas an Boden. 11 Kegel Vorsprung hatte die Gastgeberin Lengauer, doch Lisa fightete bis zum Schluss und machte es nochmal so richtig spannend. Am Ende verlor sie ihr Duell leider knapp um 1 Kegel mit 556 zu 557. Trotzdem Hut ab vor dem letzten Durchgang, der die Aufgabe bravourös gemeistert hat.

 

 

Schlussendlich zeigte die Anzeigetafel einen 6:2 Sieg mit +98 Kegel. Dieses Ergebnis war so nicht zu erwarten. Dazu ist zu sagen das wir einen ansehnlichen Schnitt von 560.8 erzielten und die Damen von Neunkirchen mit Abstand das schlechteste Heimergebnis mit 544.5 Schnitt lieferten. Diese zwei Tabellenpunkte sind wie Balsam  für die Seele und etwas Politur für die angeschlagene Krone. Das Spiel hat gezeigt das wir es doch noch nicht ganz verlernt haben und wir haben uns aus eigener Kraft die Tür für einen internationalen Startplatz offen gehalten. In der nächsten Runde empfangen wir die Damen des SKC EHG Dornbirn am Praterstern. Die Vorarlbergerinnen sind zwar momentan Tabellenschlusslicht, nichtsdestotrotz werden wir sicher nicht den Fehler begehen und einen Gegner zu unterschätzen. Die Mädels aus dem Ländle haben viele Talente in den Reihen und sind immer für eine Überraschung gut. Somit heißt es auch nächste Woche kämpfen bis zum Schluss um den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein gutes Spiel zu bieten und die Erwartungen zu erfüllen.

Derbyniederlage!

Nach der knappen Niederlage in Neunkirchen hofften unsere Herren auf eine Überraschung gegen KSV Wien II. Dass diese möglich zeigte davor Krems in der Superliga. Dieter begann mit seiner Saisonbestleistung im ersten Durchgang, verlor aber leider um 2 Kegel den Mannschaftspunkt. Peter jun. hatte gegen seinen Gegner keine wirkliche Chance und verlor deutlich. Also ein Fehlstart in das Match. Im zweiten Durchgang schafften Patrick und Michl nicht die Wende und versäumten ebenfalls ihre Punkte. Alex und Max versuchten alles im letzten Durchgang um noch irgendwie ein 4:4 zu retten, was aber dank des Kegelrückstands fast unmöglich erschien. Alex verpasste dann auch noch knapp seinen Mannschaftspunkt und Max konnte mit dem letzten Wurf einen Ehrenpunkt retten.

 

 

Insgesamt gesehen zwei schmerzhafte Niederlagen hintereinander. Jedoch zeigten unsere Herren in beiden Spielen eine ansprechende Mannschaftsleistung. Besonders KSV Wien II, die einen höheren Schnitt als die Superligamannschaft spielten, war einfach zu stark für unsere Herren. Wir werden den Kopf jetzt aber nicht hängen lassen und alles daran setzen die restlichen Spiele zu gewinnen.

 

 

 

 

Nächste bittere Niederlage auf der Heimbahn

Auch in der fünften Frühjahrsrunde wollte das Glück nicht zurückkehren und wir mussten uns abermals geschlagen geben. Die vierte Niederlage in Folge schmerzt besonders weil der Sieg zum Greifen nahe war und nur auf den letzten Würfen verloren ging. Die Schlaininger Damen wollten wohl an diesem Tag mehr und hatten das Glück auf ihrer Seite. Aber nun zu den Ergebnissen im Detail:

 

 

Diesmal bildeten Dani und Domi den ersten Durchgang gegen Seybold Simone und Baumgartner Loan. Beide Heimischen starteten gut ins Spiel und die erste Bahn konnte jeweils gewonnen werden. Auf Bahn zwei musste Dani trotz guten Vollen den halben Satzpunkt noch abgeben. Auf der dritten Bahn zeigte die U18-Nationalteamspielerin ihr Können und holte den Satzpunkt und fast alle Kegel wieder auf. Nun hieß es Nerven bewahren, was Dani hauchdünn schaffte, und mit einem Kegel Vorsprung den letzten Satzpunkt ergatterte. Am Ende erzielte sie magere 526 zu 522 und 2,5 zu 1,5 Satzpunkte. Domi gewann auch alle weiteren Satzpunkte wenn auch nicht immer souverän. Sie brachte schlussendlich auch bescheidene 533 zu 504 auf die Anzeige. Dies bedeutete ein Zwischenergebnis das zum Nachdenken anregte, wir führten zwar 2:0 aber es war nur ein Plus von +33 Kegel erspielt worden.

 

 

Im zweiten Durchgang sollten es dann Lisa und Maria gegen Petene Bruszt Krisztina und Vergerbauer Martina richten. Doch es kam anders als geglaubt. Lisa fing gut an und konnte mit der Ungarin mithalten bis kurz vor Schluss eine Stellung „ruiniert“ wurde und sie nicht mehr ins Volle kam, das bedeutete den Satzverlust auf Bahn 1. Und dann ging es in diesem Trott weiter. Lisa fand nie wirklich in ihr Spiel und konnte der, nicht gerade auf Höchstform agierenden, Legionärin leider nicht die Stirn bieten. Mit einer Oberschenkelblessur spielte sie weiter doch das kämpfen half an diesem Tag nichts. Die Ungarin konnte dann locker spielen und gewann alle vier Satzpunkte für die Gäste aus Schlaining. Im anderen Duell zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Maria spielte nicht übermächtig, aber gegen den katastrophalen Beginn von Vegerbauer, reichte es „locker“. Maria spielte weiter konstant aber ohne wirkliche Höhen und konnte auch den zweiten Satzpunkt gewinnen. Vegerbauer erholte sich dann nach dem Seitenwechsel wieder ein wenig und gewann den dritten Satzpunkt. Die letzte Bahn war dann wieder härter umkämpft, aber mit dem besseren Ausgang für unser Teamküken, welches 528 zu 475 Kegel erspielte. Vor dem letzten Durchgang stand es nun 3:1 für uns und +33 Kegel, somit musste dieser Polster „nur“ mehr gehalten werden, aber auch hier wurden wir eines Besseren belehrt.

 

 

Sabrina und Nici bekamen es mit Marth Theodora und Nemes Iren zu tun. Das Nici es mit der Nummer 1 von Schlaining schwer haben würde war allen klar, doch sie begann sehr couragiert und konnte nach 2 Bahnen auf 1:1 stellen und beide gingen mit guten 290 auf Bahn 3. Auch Sabrina begann wie aus der Pistole geschossen und lies ihrer schwächelnden Gegnerin keine Chance. Eine lockere 2:0 Führung mit etlichen Kegeln lagen auf ihrem Konto. Zwischenzeitlich lagen wir schon 77 Kegel im Plus, doch dann wendete sich das Blatt. Beide Schlaininger Damen spielten groß auf und konnten sehr gute 144 und 161 auf die Bahn bringen, wohingegen wir nicht viel entgegenzusetzen hatten. Vor der letzten Bahn blieben uns noch 26 Kegel, doch die Gäste spielten weiter wie auf Schienen und brachten wieder 157 und 142 Kegel zu Fall. Mit dem letzten Wurf besiegelte Marth unsere Niederlage, denn sie holte sich ebenfalls um einen Kegel den Mannschaftspunkt gegen Sabrina mit 535 zu 534. Nici erzielte zwar Mannschaftsbestleistung von 550, welche aber gegen die 593 von Nemes nicht reichten.

 

 

Fazit dieses Spiels: „Knapp daneben ist auch vorbei“ und „Schluss ist erst wenn Schluss ist“. Mit dieser Niederlage haben wir wohl endgültig die Titel-Träume verspielt, wenn nicht sogar die Teilnahme an einem internationalen Wettkampf. Da wir aber trotzdem eine Mannschaft sind und ein Gefüge, wird uns das nicht auseinander reißen. Wir werden jetzt einfach weiter durch dieses Tal gehen und uns zurückarbeiten wie wir es schon öfter getan haben und gestärkt aus dieser Negativ-Serie hervortreten. Die Krone mag ramponiert und kaputt sein, aber unsere Mannschaft, die Freundschaft und den Spaß werden wir uns nicht nehmen lassen. Am kommenden Wochenende treten wir die Reise zur Rückrunde in der CL an und dann widmen wir uns den letzten Spielen in der Saison mit erhobenen Kopf und hoffen auf das Beste.

Wichtiger Heimsieg!

Im Kampf um Platz 3 in der Tabelle war ein Heimsieg gegen den 1. KSK Gem.Bed. Wr. Neustadt notwendig. Vom letzten Jahr wussten unsere Herren, dass ein Sieg nur mit einer sehr guten Leistung möglich war. Denkbar schlecht war damit aber die Beendigung des ersten Durchgangs. Patrick und Peter jun. verpassten auf der letzten Bahn knapp ihre Punkte, das Spiel wurde somit nicht einfacher. Im mittleren Durchgang hatte Dieter einen schlechten Tag er konnte aber die Verlustkegel in Grenzen halten. Michl ging es schon besser er konnte locker seinen Punkt gewinnen und viele Gesamtkegel zurückgewinnen.

 

Somit keine leichte aber eine machbare Aufgabe für Max und Alex im letzten Durchgang. Aber beide wollten dem Anschein nach kein spannendes Ende miterleben. Sie zündeten auf den ersten 60 Wurf mit 307 (Max) und 320 (Alex) Kegel ein Feuerwerk und das Match verlief in eine eindeutige Richtung. Alex machte es noch einmal spannend in dem er auf dritten Bahn fast seinen gesamten Kegelvorsprung verspielte. Er konnte aber die letzte Bahn für sich entscheiden. Im Endeffekt ein hart erkämpfter aber doch verdienter Sieg unserer Herren.

 

Mit dem 4. Sieg in Serie konnten die BBSVler also weiter wichtige Tabellenpunkte sammeln und das Selbstvertrauen steigern. Die kommenden Aufgaben werden aber nicht einfacher, das bedeutet weiterhin harte Arbeit um doch noch, am Ende der Saison, am Stockerl zu stehen.

 

 

Talfahrt geht weiter

Die vierte Frühjahrsrunde bestritten wir beim ASKÖ STEYR Sportkegeln. Nach den zwei bitteren Heimniederlagen gegen St. Pölten und E.S. Targu Mures, hieß es Kampfgeist beweisen und zu zeigen was wir können. Leider gelang es uns wieder nicht unsere Leistungen abzurufen und wir verkauften uns weit unter Wert. Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen:

 

Im ersten Durchgang spielten Dani gegen Kirchweger Gabriele und Maria gegen Riegler Christine. Beide BBSV’lerinnen starteten gut, wobei Maria am Ende sogar noch etwas bangen musste. Doch dann begann das große Zittern. Dani’s Gegnerin fing sing nach einem katastrophalen Start wieder und holte sich den Satzausgleich um einen Kegel. Die dritte Bahn ging dann eindeutig an die heimische Spielerin und somit musste eine Entscheidung auf der letzten Bahn getroffen werden. Es war ein ewiges hin und her und am Ende war das Glück auf Seiten der deutschen Legionärin, wieder ging der Satzpunkt um einen Kegel an sie und Dani musste mit mehr Gesamtkegel aber nur einem gewonnenen Satzpunkt den Mannschaftspunkt abgeben. Auf der anderen Seite gestaltete sich ein gleich spannendes Spiel, Maria verlor die zweite Bahn genauso deutlich wie Dani, doch konnte sie die vielen Fehler der Gegnerin nutzen und die Satzpunkte jeweils knapp gewinnen. Somit gab es einen Ausgleich, denn Maria gewann ebenfalls den Mannschaftpunkt mit weniger Kegel. Das Zwischenergebnis lautete 1:1 und -1 Kegel aus unserer Sicht.

 

Im zweiten Durchgang spielten Sabrina gegen Sebestyen Andrea und Lisa gegen Janda Katrin. Lisa startete verhalten ins Volle und verlor gleich etwas an Boden, doch mit einem tollen Räumen konnte sie den ersten Satzpunkt ergattern. Auch auf der zweiten Bahn nahm ihr ihre Gegnerin etliche Kegel ins Volle ab, doch diesmal reichte der Endspurt leider nicht zum Satzgewinn. Nach dem Seitenwechsel schlichen sich auch bei Lisa ein paar Fehler ein und ihre Gegnerin spielte konstant gut weiter. Am Ende verlor sie ihre Partie ganz klar mit 521 zu 556 (Tagesbestleistung). Sabrina startete wie eine Rakete und musste dann aber ins Räumen etwas zittern, doch der erste Satzpunkt ging auf ihr Konto. Auf der zweiten Bahn schlug die Ungarin aber zurück und der Kegelpolster war dahin. Sabrina ließ sich aber nicht beirren und spielte konzentriert weiter. Mit starken Nerven sicherte sie sich weitere 2 sehr knappe Satzpunkte und konnte mit 536 (traurigerweise Mannschaftsbestleistung) zu 528 den wichtigen Mannschaftspunkt holen.

 

Für den Schlussdurchgang hieß es nun mindestens einen Punkt holen und den Rückstand von 28 Kegel zu drehen. Dafür schickten wir Domi und Nici gegen Budaine Kun Anna und Langbauer Christine ins Rennen. Auf der ersten Bahn keimte noch etwas Hoffnung auf, denn Domi konnte bis kurz vor Schluss gut mit der Ungarin mithalten und Nici gewann den ersten Satzpunkt. Doch dann kam die Wende. Mit katastrophalen Vollen und immer schwächer werdender Leistung hatte Domi nie den Hauch einer Chance. Sie ergab sich quasi ihrem Schicksal und konnte die Ungarin nie unter Druck setzten die daraufhin locker und teilweise glücklich weiterspielte. Mit 487 und 0 Satzpunkten holte sich Domi die rote Laterne und verlor gegen 555 etliche Kegel. Nici kämpfte ebenfalls an diesem Tag mit der Form und der Bahn. Nach dem ersten Satzgewinn musste sie eine empfindliche Niederlage auf Bahn zwei hinnehmen, denn nicht nur der Satzpunkt sondern auch alle Kegel waren dahin. Auf der dritten Bahn konnte sie dann einen halben Satzpunkt ergattern was uns noch etwas am Leben hielt, doch auch mit einem starken Finish von Nici konnte diese nicht alle Kegel, die im anderen Duell verloren gingen, aufholen. Nici gewann den dritten Mannschaftspunkt mit weniger Kegel an diesem Tag, was am Endresultat aber nicht mehr viel änderte.

 

Mit einem desaströsen Schnitt von 515,5 mussten wir uns den Spielerinnen von ASKÖ STEYR Sportkegeln mit 5:3 und -105 Kegel geschlagen geben.

 

Es ist klar das uns unsere zwei tschechischen Stützen fehlen, aber so ein Totalversagen ist nicht nötig. Wir haben alle schon oft gezeigt was wir können und müssen zur alten Stärke zurückfinden. Der Wurm in der Mannschaft sollte rasch beseitigt werden und wir müssen uns wieder aufrappeln und nach vorne schauen. Am kommenden Samstag empfangen wir die Damen des DKV Schlaining auf unserer Heimbahn. Unter dem Motto „Aufstehen, Krone richten, weitergehen“ hoffen wir unseren Fans und Zuschauern im nächsten Spiel mehr Freude zu bereiten und werden wieder kämpfen und Alles geben.

 

3. Sieg in Serie!

Der dritte Sieg in Folge war das Ziel in Kleinwarasdorf gegen Großwarasdorf. Danke der guten Leistungen von Alex und Patrick und dem doch noch erkämpften Punkt von Peter, konnte der Sieg knapp aber doch gelingen. Zwei wichtige Tabellenpunkte die unsere Herren mitnehmen konnten, auch wenn die Leistung der restlichen drei Spieler nicht optimal war.

 

Überschattet wurde das Match jedoch von der schockierenden Nachricht des Landesligaspiels der Gastgeber am Freitag. Wir wünschen dem Sohn von Csenar Franz auch an dieser Stelle noch einmal eine gute Besserung.

 

Am Samstag wartet das nächste wichtige Heimspiel gegen den 1.KSK Gem.Bed. Wr.Neustadt bei dem unsere Herren sicherlich eine ansprechendere Leistung abrufen müssen.

 

1. Saisonniederlage mit bitterem Beigeschmack

Das 12. Saisonspiel stand unter keinem guten Stern. Mit einem klassischen „Selbstfaller“ mussten wir die Gäste aus St. Pölten ziehen lassen und die ersten Tabellenpunkte abgeben. Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen:

Im ersten Durchgang spielten Dani und Lisa gegen Kart Johanna und Schweizer Julia. Alle rechneten irgendwie mit einem klassischen 1:1 doch es kommt meistens anders als gedacht. Beide BBSV’lerinnen hatten einen grottigen Start. Dani konnte ihrer Gegnerin nicht das Wasser reichen und musste gleich eine empfindliche Niederlage einstecken und hatte nach der ersten Bahn bereits einen riesen Rückstand. Diese war an diesem Tag aber einfach zu viel, denn Kart spielte weiter gut und Dani wirkte etwas unkonzentriert und zappelig. Nach drei Bahnen war das Thema erledigt, denn alle 3 Satzpunkte gingen an die Gäste aus St. Pölten, teilweise eindeutig und teilweise geschenkt. Nur auf der letzten Bahn spielte Dani dann wieder stark und konnte so wenigstens ein paar Kegel gut machen, sie erzielte 548 (traurigerweise Mannschaftsbestleistung) zu 572 von Kart (Tages- und Mannschaftsbestleistung). Auch Lisa fing sehr schwach an, konnte sich dann aber wieder etwas aufrappeln und gewann den zweiten Satzpunkt und Kegel retour. Auch der dritte Satz ging dann an die Heimspielerin, doch an diesem Tag war sie leider nicht im Stande dieses leichte Plus zu nutzen. Es wollte einfach nichts gelingen und so musste sie die letzte Bahn und die Kegel abgeben. Das Endresultat zeigte nicht zufriedenstellende 496 zu 513 von Schweizer, somit ging auch dieser Mannschaftspunkt nach Niederösterreich. Der Zwischenstand lautete also 0:2 und -41 Kegel.

Der Mitteldurchgang bildete sich aus Domi gegen Hauer Dominique und Maria gegen Barac Zorica. Beide Heimischen fingen stark an und bauten Druck ins Volle auf, doch das war anscheinend nur ein kurzes Aufflackern der Hoffnung. Domi erzielte auf den ersten drei Bahnen relativ gute Volle, musst dann aber ins Abräumen Federn lassen. Teilweise unkonzentriert und auch übermotiviert fand kaum eine Kugel den Weg für einen guten Anwurf und mit einer Menge Glück konnte sie doch noch den ersten Satzpunkt gewinnen. Die zweite Bahn musste sie dann aufgrund zu vieler „Damen-Pecker“ aber abgeben. Aus unerfindlichen Gründen tauschte St. Pölten dann Hauer Dominique gegen Futschek Caroline. Die neue Gegnerin hatte noch mehr Probleme mit der Bahn als ihre junge Kollegin und somit konnte Domi trotz schlechtem Spiel beide Satzpunkte und den ersten Mannschaftpunkt ergattern. Leider konnte sie mit 532 zu 493 viel zu wenige Kegel gut machen. Die Legionärin von St. Pölten fing sehr schwach an, und es keimte etwas Hoffnung auf, diese erstickte sie dann aber bereits auf der zweiten Bahn. Maria kämpfte mit einer Verkühlung und der für sie neuen Heimanlage, schlug sich aber tapfer weiter. Leider hatte auch sie viel zu viele Damen, genauso wie Domi und somit wurde ein besseres Ergebnis verhindert. Das Duell endete dann doch relativ deutlich mit 512 zu 569 von Barac. Dank dem Mannschaftspunkt waren wir zwar noch etwas am Leben, aber die Ausgangslage war ziemlich bescheiden.

1:3 und ein Minus von 59 galt es umzuwandeln für unseren Schlussdurchgang, der wie üblich, von Sabrina und Nici gestellt wurde. Sabrina spielte gegen Neckham Jaqueline und Nici gegen die Nummer 1 von St. Pölten, Navrkalova Renata. Auch in diesen zwei Duellen spiegelte sich die allgemeine Tagesverfassung der ganzen Mannschaft wieder. Sabrina begann gut, doch ihre Gegnerin hielt ins Volle mit. Dank des besseren Räumens konnte sie den ersten Satzpunkt knapp ergattern. Die zweite Bahn fing viel besser an, denn Sabrina konnte ins Volle davon ziehen, leider schlichen sich ein paar Fehler ins Räumen, doch sie konnte genug Kegel ins Ziel bringen. Nach dem Seitenwechsel war es ein hart umkämpftes Spiel doch die BBSV’lerin konnte mit einem 9er am vorletzten Wurf ihre Gegnerin noch überholen und sicherte sich den dritten Satzpunkt und somit den Mannschaftspunkt. Leider lief es dann auf der letzten Bahn überhaupt nicht mehr, was aber am Endresultat nicht mehr viel änderte. Das Duell endete mit 532 zu 518 für Sabrina. Nici startete verhalten und musste die Tschechin ziehen lassen die eindrucksvoll begann. Auf der zweiten Bahn wendete Nici das Blatt und knallte ihrer Gegnerin 153 vor den Latz, die mit einer sehr schwachen Bahn nicht mithalten konnte. Somit ging Nici sogar kurz in Führung, doch auf der dritten Bahn lief dann nichts mehr wie es sollte und der Kampf schien verloren. Zu viele Kegel Rückstand und 1:2 in Sätzen hinten besiegelten die Niederlage. Auch die letzte Bahn ging dann an Navrakalova, welche mit 572 ebenfalls Mannschafts- und Tagesbestleistung erzielte. Nici kämpfte sich noch auf „gute“ 540 Kegel.

Mit einem katastrophalen Schnitt von 526 mussten wir eine empfindliche Heimniederlage einstecken, wobei die 539 von St. Pölten eben nicht unschlagbar gewesen wären. Aber so ist der Sport nun mal. Jetzt heißt es aufstehen, Krone richten und weiter gehen. Noch ist ja nichts passiert und wir werden einfach mit unserem Kader von Spiel zu Spiel schauen und unser Bestes geben. Es war ein rabenschwarzer Tag der so schnell wie möglich abgehakt und ad acta gelegt werden sollte, weil wir wissen das wir es besser können. Nächste Woche dürfen wir den rumänischen Champions League Teilnehmer C.S.Electrom. Romgaz Targu-Mures auf unsere Anlage begrüßen. Die Rumäninnen rund um Anita Mehész sind sicherlich zu favorisieren, aber wir werden alles geben um für eine Überraschung und eine gute Ausgangsposition fürs Retourspiel zu sorgen.

Wir hoffen auf zahlreiches Publikum und gute Stimmung, die uns den nötigen Vorteil bringt, und freuen uns auf die kommende Aufgabe.

8:0 Sieg gegen SKC Andau

Gegen den Tabellenvorletzten, SKC Andau, sollte ein Heimsieg gelingen. Vor dem Match mussten unsere Herren aber schon einen Rückschlag hinnehmen, Christian wird den Rest der Saison ausfallen.

 

Im ersten Durchgang konnte sich Patrick in einem spannenden Duell gegen die Nummer 1 der Gegner durchsetzen. Peter jun. hatte ein leichtes Spiel gegen seinen Gegner und konnte viel Kegel für die Herren gewinnen. Im Mitteldurchgang gewann Dieter ebenfalls ohne größeres Probleme den Mannschaftspunkt. Peter sen. fand am Samstag nie so richtig ins Spiel konnte aber ebenfalls knapp den Mannschaftspunkt gewinnen.

 

Somit gingen Max und Alex mit 4:0 und einem großen Kegelvorsprung in den letzten Durchgang. Max konnte seine Leistung aus Wr. Neustadt nicht bestätigen gewann aber deutlich gegen seinen Gegner. Alex konnte ebenfalls nicht an die Leistung aus dem letzten Match anschließen, aber auch er konnte sich in seinem Duell deutlich durchsetzen.

 

Insgesamt keine herausragende Leistung unserer Herren. Gegen einen schwachen Gegner reichte es aber trotzdem zu einem deutlichen 8:0 Sieg. Weitere wichtige Tabellenpunkte für die Herren. Im nächsten Spiel wartet mit dem SKC Großwarasdorf keine einfache Aufgabe in Kleinwarasdorf. Aber auch diese Hürde wollen unsere Herren überwinden.

 

Sieg am Pulverturm

In der zweiten Frühjahrsrunde trafen wir auf das Tabellenschlusslicht KSK Austria Krems. Auf der heiklen Kremser Anlage gingen wir mit genügend Respekt aber als Favorit ins Rennen. Da in ein paar Wochen die zweite Champions League Runde ansteht und unsere Chefin alle Spielerinnen einmal testen möchte, startete diesmal wieder Petra für uns. Aufgrund familiärer Ereignisse konnte uns Sabrina leider an diesem Samstag nicht unterstützen. Somit ergab sich die Aufstellung wie folgt:

Im ersten Durchgang starteten, wie schon in der ersten Runde, Lisa gegen Janits Maria und Domi gegen Wenczler Monika. Beide BBSV’lerinnen hatten Startschwierigkeiten. Lisa musste den ersten Satzpunkt knapp abgeben und Domi konnte nur mit einem guten Räumen noch einen halben Satzpunkt ergattern. Nach dem ersten Bahnenwechsel konnte sich Lisa wieder aufrappeln und den Satzpunkt gegen eine nervlich angespannte Gegnerin gewinnen. Bei Domi war es dasselbe wie auf der ersten Bahn. Das Volle ging in die Hose und nur durch ein besseres Räumen konnte sie wieder einen halben Satzpunkt gewinnen. Nach dem Seitenwechsel spielte Domi dann auch das Volle ansprechend und konnte Wenczler endlich den ganzen Satzpunkt wegschnappen und etliche Kegel gewinnen. Auf der anderen Seite kämpfte Lisa mehr mit der Bahn und ihrer Gegnerin, die sich leider manchmal nicht wirklich im Griff hatte und etwas störend agierte. Bei Domi’s Gegnerin schien die Luft draußen zu sein und somit sicherte sie sich auch die vierte Bahn sowie den Mannschaftspunkt mit 558 zu 495. Lisa kämpfte sich wieder zurück und gewann den wichtigen zweiten Satzpunkt und aufgrund der höheren Kegelanzahl den Mannschaftpunkt mit 519 zu 498.

Mit einem komfortableren Vorsprung von 84 Kegel und 2 Mannschaftspunkten gingen Maria gegen Adamek Claudia und Petra gegen die Slowakin, Kravcova Jana, auf die Bahnen. Maria spielte zwei tolle erste Bahnen, hatte aber überraschenderweise mehr Mühe als erwartet. Die zwei Satzpunkte gingen zwar jeweils auf das Konto von unserem Küken, doch der Kegelvorsprung war ziemlich gering. Nach dem Seitenwechsel plagte sich Maria etwas und der Satzpunkt sowie das kleine Kegelpölsterchen waren dahin. Es wirkte fast als ob Adamek mit einem Kegelvorsprung auf die letzte Bahn gehen würde, aber aufgrund einiger Fehlwürfe stellte sie „nur“ auf Kegelgleichheit. Auf der Schlussbahn spielte Maria dann aber wieder souverän und lies ihrer Gegnerin keine Chance, die aber auch nicht gerade auf hohem Niveau agierte. Am Ende setzte es einen ungefährdeten 3 zu 1 Sieg mit 543 zu 512 Kegel und ein weiterer Mannschaftspunkt ging auf das Konto von BBSV. Petra hingegen kämpfte die ersten 3 Bahnen verbissen gegen die Nummer 1 aus Krems an, stand aber leider auf verlorenem Posten. Sie spielte konstant gute Bahnen, war aber gegen Kravcova, die an diesem Tag an der 600er Marke kratzte, chancenlos. Nur im Endspurt konnte Petra mithalten und sicherte sich noch den letzten Satzpunkt und eine gute Quote. Das Duell endete mit 3 zu 1 Satzpunkten und 581 (Tagesbestleistung) zu 542 aus Sicht der Heimischen.

Der Vorsprung war zwar etwas geschrumpft aber mit einem 3 zu 1 und einem Plus von 76 Kegeln konnte unser Schlussduo beruhigt auf die Bahnen gehen. Beide Plamenig-Schwestern waren etwas kränklich und somit hofften wir, dass sie ihre Leistung trotzdem halbwegs abrufen können, und das taten sie auch ohne weiteres. Dani bekam es mit der zweiten Legionärin, Sebestova Vendula, und Nici mit Mandl Maria zu tun. Nici startete wie eine Rakete doch dann machte sich die Grippe wohl doch etwas bemerkbar. Dennoch legte sie eine tadellose und blitzsaubere Partie hin. Nach dem Motto „ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss“ sicherte sie sich alle 4 Satzpunkte (wenn auch alle relativ knapp) und gewann so einen weiteren Mannschaftspunkt mit 532 zu 503. Bei Dani und ihrer Gegnerin hingegen war es ein stetiges hin und her. Die erste Bahn musste die BBSV’lerin noch abgeben, doch auf der zweiten schlug sie dann stark zurück. Nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel dann wieder etwas zu Gunsten der Heimischen, doch mit einer tollen Schlussbahn kämpfte sich Dani wieder zurück. Am Ende lag es nur am verpassten „Strara“, sonst hätte auch Dani den Mannschaftspunkt nach Wien holen können. Am Ende erzielte Dani gute 557 zu 559 und 2 zu 2 Satzpunkte.

Das Endergebnis lautete somit 6 zu 2 und +103 Kegel für BBSV Wien. Diese zwei Tabellenpunkte mögen zwar „Pflichtpunkte“ gewesen sein, doch in unserer momentanen Situation freuen wir uns über jeden Sieg doppelt. Danke möchten wir auch nochmal an die Damen und den ganzen Verein von KSK Austria Krems sagen, die sehr nett und gastfreundlich zu uns waren. Schade dass es momentan nicht so gut aussieht für die Niederösterreicherinnen, aber wir drücken die Daumen und hoffen das wir uns in Zukunft wieder bei einem Spiel gegenüberstehen.

Nächste Woche erwarten wir daheim die Vize-Staatsmeisterinnen aus St. Pölten, die daheim eine tadellose Leistung zeigten und gegen Schneegattern triumphierten. Die Truppe rund um Schweizer und Navrakalova ist gegen uns jetzt in der Favoritenrolle, aber wir werden alles geben und versuchen Dana und Hana so würdig wie möglich zu vertreten. Wir freuen uns schon auf das Duell und hoffen auf zahlreiche Zuschauer und Fans.

Sieg in Wr. Neustadt!

 

Zum Frühjahrsauftakt spielten unsere Herren auswärts gegen den KV Kronlachner Wr. Neustadt. Ein schlagbarer Gegner für den Start ins neue Jahr.

Alex startete gleich sehr stark in das Spiel und gewann ohne Probleme den Mannschaftspunkt. Patrick konnte leider nur auf der letzten Bahn seinen Gegner schlagen. Trotzdem gingen wir mit einem 1:1 und einem schönen Vorsprung an Kegeln in den zweiten Durchgang. Dort sorgten Dieter und Peter jun. für die Vorentscheidung. Dieter konnte sein Duell dank der zweiten 60 Wurf zu seinen Gunsten drehen. Peter dominierte seinen Gegner ab dem ersten Wurf und baute den Kegelvorsprung deutlich aus. Im letzten Durchgang konnte Peter sen. ebenfalls locker den Mannschaftspunkt gewinnen. Max gab ein gutes Bundesligacomeback und gewann auch deutlich gegen seinen Gegner.

Alles in allem ein lockerer Auswärtssieg zum Start ins Frühjahr. Eine gute Mannschaftsleistung unserer Herren, die es gilt in den kommenden Spielen zu bestätigen.

Gelungener Start nach der Winterpause

In der ersten Frühjahrsrunde waren wir zu Gast beim „Nachbarn“ KSV Wien. Da der tschechische Storch sehr fleißig arbeitet müssen wir für den Rest der Saison auf unsere Wiedermannova-Schwestern verzichten. Die Zwei sind in anderen Umständen und wir freuen uns sehr das unsere Mannschaft heuer dann doppelten Zuwachs bekommt. Wir wünschen Dana und Hana auch auf diesem Wege alles Gute sowie Glück, Gesundheit und Liebe und freuen uns schon sehr wenn sie wieder in unseren Kreisen sind. Dafür können wir auch noch einen tollen Neuzugang vermelden. Zatschkowitsch Maria, eine der talentiertesten Jungkeglerinnen Österreichs, verstärkt unsere Reihen für das kommende halbe Jahr. Herzlich Willkommen nochmal Maria und Danke für die Unterstützung! Mit diesen Änderungen hatte unsere Chefin eine neue Aufstellungsaufgabe und wir waren uns auch bewusst dass die Damen des KSV Wien ein harter Brocken auf der eigenen Anlage sind.

 

Im ersten Durchgang spielte Lisa gegen Drechsler Elisabeth und Domi wurde auf die Nummer 1 von KSV Wien, Petrov Veronika, „geopfert“. In diesem Fall kam es aber anders als erwartet. Beide BBSV’lerinnen starteten gut in die Partie und konnten beide Satzpunkte und etliche Kegel gewinnen. Auf der zweiten Bahn wendete sich dann das Blatt etwas zu Gunsten der Heimischen und beide Duelle gingen mit einem 1:1 in die Halbzeit. Die dritte Bahn war dann eine enge Partie auf beiden Seiten, doch wir bewahrten die Nerven. Lisa erzielte den zweiten Satzpunkt und Domi konnte der Tschechin einen weiteren halben Satzpunkt abknöpfen. Jetzt ging es bei Lisa darum die Kegel zu halten und Domi hielt die Chance auf den Mannschaftspunkt am Leben. Mit einer guten letzten Bahn schaffte Domi die Überraschung und gewann mit 2,5 zu 1,5 und 578 zu 565 von Petrov den Mannschaftspunkt. Lisa verlor zwar noch den letzten Satzpunkt und ein paar Kegel, lies aber nichts anbrennen und holte den Mannschaftspunkt mit 566 zu 553 ins Trockene. Somit ging der zweite Durchgang mit einem etwas unerwarteten 2:0 und +26 Kegel ins Spiel.

 

Der Mitteldurchgang wurde gestellt von Sabrina gegen Prochazkova Pavlina und unserem neuen Küken Maria gegen Kozak Jennifer. Sabrina startete etwas verhalten, konnte sich aber ins Abräumen wieder fangen, musste den Satzpunkt aber leider trotzdem abgeben. Dieses Spiel zog sich auf den weiteren Bahnen fort. Die junge Tschechin von KSV, spielte, wie auch schon im Wiener Cup gegen uns, sehr konstant und gut. Vor allem ins Volle (408) lief sie Sabrina davon. Sabrina wehrte sich tapfer und fand auch immer besser ins Spiel aber gegen ihre Gegnerin war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Alle vier Satzpunkte gingen auf das Konto der KSV-Spielerin und sie erzielte Tagesbestleistung von 593 gegen brave 541 von Sabrina. In der anderen Paarung fing Maria sehr stark an und wies ihre Gegnerin gleich in die Schranken. Leider gelang der Wechsel von der 4er auf die 3er Bahn ähnlich schlecht wie bei Domi und der zweite Satzpunkt und die Kegel waren dahin. Auf der dritten Bahn bäumte Maria sich dann nochmal auf und spielte eine tolle Quote mit der sie den zweiten Satzpunkt erzielte. Die Ausgangsposition war nicht schlecht, da schon 2 Satzpunkte auf der Habenseite standen, doch leider sollte es nicht sein und die letzte Bahn verlor unser Küken. Das Duell endete 2 zu 2 an Satzpunkten und aufgrund der höheren Gesamtkegelanzahl von 561 zu 540 ging der Mannschafspunkt ebenfalls an KSV. Der Zwischenstand lautete also 2:2 und -47 Kegel.

 

Keine leichte Aufgabe für unseren Schlussdurchgang der sich aus den Duellen Nici gegen Ertl Maria und Dani gegen Rapf Ingrid bildete. Nici spielte souverän und hatte mit ihrer Gegnerin, die einen rabenschwarzen Tag erwischte, keinerlei Probleme. Unsere neue Nummer 1 gewann alle Satzpunkte klar und spielte konstant und konzentriert. Am Ende erzielte sie solide 567 zu 498 Kegel. Auf der anderen Seite fing Dani etwas verhalten an und musste auf der ersten Bahn einen halben Satzpunkt abgeben. Doch ab Bahn 2 gab es keine Bedenken mehr wer dieses Spiel für sich entscheiden würde. Die ältere Plamenig-Schwester spielte eine Granatenbahn von 164 auf Bahn 2 und konnte auch nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen ihrer Gegnerin ins Volle abwenden und gewann den wichtigen 2 „vollen“ Satzpunkt. Ein Unentschieden war uns zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zu nehmen. Mit einer guten Schlussbahn erzielte Dani die Mannschaftsbestleistung von 591 und konnte den Mannschaftspunkt ebenfalls souverän mit 3,5 zu 0,5 gegen 533 gewinnen.

 

Der Endstand des Revierderbys lautete 6:2 und +80 Kegel für BBSV Wien.

 

Uns viel ein großer Stein vom Herzen und wir waren alle sehr erleichtert das die „tschechenfreie“ Premiere geglückt ist. Unsere zwei Stützen werden uns in den nächsten Spielen sehr fehlen, nicht nur kegeltechnisch, sondern auch menschlich. Es ist aber schön zu sehen das wir trotzdem eine tolle Mannschaftsleistung von 563 Schnitt erzielen konnten und 2 wichtige Punkte nach Hause geholt haben. Auch wenn der Druck nicht mehr bei uns liegt, können wir vielleicht mit weiteren geschlossenen und guten Leistungen für die eine oder andere Überraschung sorgen. Im nächsten Spiel treffen wir auf das Tabellenschlusslicht von KSK Austria Krems. Die Niederösterreicherinnen sind die heurigen Bundesliga-Aufsteigerinnen und tun sich bis jetzt sehr schwer ihre Leistungen abzurufen. Trotzdem werden wir dieses Spiel keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und am Samstag wieder alles geben.

 

 

 

Auswärstsieg zum Herbstausklang!

Nach einer zu schwachen Heimleistung gegen den Tabellenführer aus Schlaining letzte Woche, reisten unsere Herren diesen Samstag nach Oberpullendorf. Dort wartete das Duell mit dem Tabellenletzten SKK Loisdorf.

 

Der erste Durchgang lieferte gleich viel Spannung. Kevin zeigte auf der schweren Bahn eine gute Leistung, nur auf der letzten Bahn zeigt er leichte Schwächen. Peter jun. gewann den Mannschaftspunkt nach einer guten ersten Hälfte dann doch noch knapp. Trotz einem relativ großen Kegelrückstand unserer Herren ging im zweiten Durchgang die Spannung immer mehr verloren. Es entwickelte sich von Wurf zu Wurf immer mehr in Richtung eines deutlichen Sieges für BBSV. Peter sen. und Patrick konnten auch den Kegelrückstand in einen großen Kegelvorsprung verwandeln.

 

Im letzten Durchgang zeigte Alex wieder eine super Leistung und gewann mit über 100 Kegel Unterschied gegen den Sportkapitän von Loisdorf. Dieter konnte nicht wirklich ins Spiel finden und verlor daher nur knapp den 7. Mannschaftspunkt.

 

Gesamt gesehen eine sehr gute Mannschaftsleistung unserer Herren auf der schweren Bahn in Oberpullendorf und ein wichtiger Sieg zum Abschluss der Herbstsaison. Das Selbstvertrauen für letzte schwere Aufgabe im Jahr 2017 sollte somit passen. Am 11.12.2017 spielen unsere Herren das Heimspiel im Wiener Landescup gegen SPG SKH/Post SV 1036, welches die BBSVler noch gewinnen möchten.

 

Wichtiger Sieg gegen den ersten Verfolger

In der letzten Herbstrunde waren die Damen des BBSV Wien zu Gast beim ASKÖ KSC Schneegattern. Die Oberösterreicherinnen spielten bis jetzt eine sehr gute Meisterschaft und sind uns dicht auf den Fersen, nur ein Tabellenpunkt trennte uns vor der Begegnung am Samstag. Aufgrund von Ausfällen auf Seiten der Heimischen und wohl auch aufgrund der Anspannung wurde es aber kein Spitzenduell wie erwartet sondern ein Spiel auf durchschnittlichem Niveau mit dem besseren Ende für uns, aber nun zu den Ergebnissen im Detail:

 

Da unsere Chefin beruflich verhindert war, wurden die Blondis diesmal wieder von Harald ins Rennen geschickt, der sich dafür entschied Dani gegen Bürger Gabriele und Domi gegen Kleindienst Regina spielen zu lassen. Domi hatte keinen überragenden Tag wie letztes Jahr auf dieser Anlage, konnte ihre Gegnerin aber immer im Griff behalten und gewann ihre Partie ungefährdet mit 4 zu 0 und 541 zu 510 Kegel. Das andere Duell war von Beginn bis zum Schluss aber sehr spannend. Dani startete gut ins Volle und hielt die Nummer 1 von Schneegattern im Zaum. Leider schlichen sich im Abräumen wieder einige Fehler ein und so verpasste Dani gleich auf der ersten Bahn ein dickes Plus aufzubauen. Die zweite Bahn musste sie dann knapp abgeben doch auf der dritten Bahn brachte sie sich in eine gute Ausgangsposition für den Endspurt. Leider fehlte das Quäntchen Glück und es war wohl auch der ein oder andere Fehlwurf zu viel und Dani musste den Punkt knapp um einen Kegel abgeben (540 zu 541 und 2 zu 2 Satzpunkte). Beide BBSV’lerinnen haben es verpasst die Schwächen der Gegnerinnen zu nutzen und auf der einen Seite mehr Kegel bzw. den Mannschaftspunkt zu ergattern und somit lautete der Zwischenstand 1 zu 1 und ein Plus von „nur“ 31 Kegel.

 

Im zweiten Durchgang spielte Dana gegen Berger Marianne und Lisa gegen das U18-Talent Zimmermann Rita. Die ersten zwei Bahnen standen ganz im Zeichen von BBSV. Beide Akteurinnen holten jeweils zwei Satzpunkte und gingen mit einem kleinen Polster auf die dritte Bahn. Dana gelang es dann mit einem Satzgleichstand den Sack zuzumachen und den wichtigen Mannschaftspunkt zu holen. Lisa musste den dritten Satzpunkt knapp aber doch abgeben und die Entscheidung wurde auf die letzte Bahn verschoben. Dana’s Gegnerin spielte dann groß auf während Dana sich plagte und der Kegelvorsprung schmolz dahin. Am Ende konnte sie noch mit 574 zu 567 ein paar Körnchen übers Ziel retten. Auch Lisa hatte weiter ihre Mühe und kam nicht richtig in Fahrt. Sie lieferte zwar vier gleichmäßige Bahnen, aber wir wissen das sie wesentlich mehr drauf hat. Auch die letzte Bahn musste sie um einen Kegel abgeben. Der Kegelvorsprung der ersten zwei Bahnen war aber groß genug um auch diesen Mannschaftspunkt mit 2 zu 2 Satzpunkten und 533 zu 518 zu gewinnen. Wir hatten nun eine 3 zu 1 Führung aber wieder „nur“ 53 Kegel Plus. Da wir mit Hana und Nici aber noch 2 Asse im Ärmel hatten waren wir relativ zuversichtlich den Sieg mit nach Hause nehmen zu können. Hana startete gegen Bertoldi Susanne auch erwartungsgemäß gut. Sie zeigte von Anfang an wo die Musik spielt und ließ ihrer Gegnerin nicht den Funken einer Chance. Das Duell endete mit einem ungefährdeten 4 zu 0 und 597 (Tages- und Mannschaftsbestleistung) zu 509. Nici hatte mit der deutschen Legionärin, Baumrucker Michaela, kein leichtes Los und fing auch nicht gerade optimal an. Auf der zweiten Bahn erholte sie sich aber von ihrem Fehlstart und spielte gewohnt starke Bahnen. Vor der letzten Bahn stand es 2 zu 1 für Nici und sie hatte sich bis zu einem Kegel an ihre Gegnerin zurückgekämpft. Leider fehlte auch der jüngeren Plamenig-Schwester das nötige Glück und so musste sie die Heimische knapp um 3 Kegel ziehen lassen. Nici erzielte dabei trotzdem sehr gute 559 zu 563 Kegel und 2 Satzpunkte. Das Endergebnis lautete somit 6 zu 2 mit einem Plus von 136 Kegel für BBSV Wien. Beide Mannschaftsschnitte waren nicht überragend (557,3 zu 534,7) doch das war vielleicht auch den Erwartungen und dem gegebenen Druck geschuldet.

 

Das heißt für uns das wir mit der Herbstmeister-Krone in die Winterpause gehen und unser vorläufiges Ziel erreicht haben, dass das ganze ohne Punkteverlust über die Bühne gegangen ist, ist natürlich umso schöner. Mit Blick in die Zukunft werden wir aber auch jeden Tabellen-, Mannschafts- und vielleicht auch Satzpunkt brauchen, denn in der Frühjahrssaison dürfen wir auf unsere Hana verzichten, die erfreulicherweise ein Baby erwartet. Wir freuen uns alle total und wünschen Hana und Paja alles Gute, Gesundheit und Glück für die Geburt und können es kaum erwarten den kleinen Wonneproppen in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Die Damen des BBSV Wien verabschieden sich in der Superliga also in die Winterpause und werden weiter arbeiten und trainieren um den Ausfall im nächsten Jahr so gut wie möglich zu kompensieren. Im Cup können wir nochmal aufzeigen und wir werden euch weiter auf dem Laufenden halten. Liebe Grüße und ein großes Danke an alle Fans und Zuschauer die uns die Daumen drücken und an uns denken.

 

 

 

Sieg verschenkt!

Unsere Herren waren am Samstag in St. Pölten zu Gast, wie immer war dort ein Spannendes Spiel zu erwarten. Ein Sieg wäre trotzdem nicht unrealistisch gewesen. Jedoch verteilten die BBSVler mit vielen Eigenfehlern zu viele Geschenk, welche die St. Pöltner dankend annahmen. Dank der Tollen Leistung von Alex und der hart erkämpften Punkt von Glassi konnten wir ein 4:4 retten. Somit ein Tabellenpunkt für beide Mannschaften.

 

Somit ein Sieg den wir uns selbst genommen haben, aber man muss sagen besser ein Punkt als kein Punkt. Auch Niederlage wäre durchaus möglich gewesen. Das Spiel ist Geschichte und jetzt gilt es mit voller Konzentration in das kommende Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Schlaining zu gehen.

 

Lockerer Heimsieg!

Am Samstag waren die Herren aus Mank zu Gast am Praterstern. Nach dem bisherigen Saisonverlauf beider Mannschaften war ein Heimsieg Pflicht. Die Manker reisten ohne Ersatzspieler an und genau dieser Umstand hat das Match schon im ersten Durchgang vorentschieden. Ein Startspieler der Manker hat sich früh verletzt und musste während der dritten Bahn das Spiel beenden. Somit endete der erste Durchgang mit 2:0 und einem großen Kegelvorsprung für unsere Herren. Im Endeffekt haben die Männer von BBSV wieder eine gute Heimleistung mit 570 Schnittkegel gezeigt.

 

Jetzt wartet ein interessantes Auswärtsspiel in St. Pölten wo wir hoffentlich Tabellenpunkte entführen können. Das Halbfinale des Wiener Landescup der Herren wurde am Sonntag ausgelost, unsere Herren treffen am 13.12.2017 im Heimspiel auf Superligamannschaft von SPG SKH/ Post SV 1036.

 

Klarer Sieg gegen die SPG SKH/Post SV 1036

In der 8. Herbstrunde empfingen wir die Damen der SPG SKH/Post SV 1036 auf unserer Anlage am Praterstern. Wie immer ist die Stimmung bei dem Aufeinandertreffen mit dem Wiener Konkurrenten angespannt und bei der bisherigen Auswärtsleistungen der Postlerinnen waren wir auf der Hut. Es entwickelte sich aber ein Duell auf eher niedrigerem Niveau und wir brachten nicht wirklich gute Leistungen. Zu unserem Glück agierten die Gäste an diesem Tag noch schlechter und somit reichte es zu einem ungefährdeten 6 zu 2 Erfolg. Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen:

 

Im ersten Durchgang starteten für BBSV wie üblich Dani und Hana. Dani bekam es mit der Slowakin Valigurova Katarina zu tun und Hana spielte gegen Vsetecka Petra. Beide starteten gut in die Partie und konnten den ersten Satzpunkt erobern. Auf der zweiten Bahn setzte es aber dann für beide Bundesbahnerinnen einen Dämpfer und Dani verlor den Satzpunkt und etliche Kegel und auch Hana gab, ungewohnt für die Zuseher, einen halben Satzpunkt ab. Nach dem Seitenwechsel lies unsere Hani aber nichts mehr anbrennen, holte beide Satzpunkte und einen ganzen Haufen an Kegel (564 zu 500 und 3,5 zu 0,5 Satzpunkte). Dani konnte die Gunst der Stunde und eine grottenschlechte Bahn von Valigurova nutzen und den Satzpunkt und ein paar Kegel auf die Habenseite holen. Leider war Danis Spiel an diesem Tag sehr fehlerbehaftet und sie lies immer wieder Chancen aus sich deutlicher abzusetzen. Die letzte Bahn war dann wieder umkämpft und Dani musste zwar den Satzpunkt abgeben, konnte aber genug Kegel ins Ziel retten für den wichtigen Mannschaftspunkt. Am Ende erzielte Dani schwache 533 gegen noch schwächere 523.  

 

Mit einem 2 zu 0 und einem Plus von 74 Kegel im Rücken starteten im zweiten Durchgang Sabrina gegen Fiona Steiner und Dana gegen Vranitzky Ursula. Bieni startete gut ins Volle, musste ihre Gegnerin aber mit einem starken Räumen ziehen lassen. Auf der zweiten Bahn gab es das gleiche Spiel nur mit den getauschten Rollen und dem unglücklicheren Ende für Sabrina. Somit lag unser Küken 2 zu 0 zurück, dafür hielt sich die Kegeldifferenz in Grenzen. Nach der Halbzeit spielte Bieni wieder gute Volle, doch die amtierende Einzelstaatsmeisterin zeigte an diesem Tag eine zu gute und konstante Leistung und auch der dritte Satzpunkt ging verloren. Im Endspurt versuchte Sabrina nochmal ein paar Kegel gut zu machen, was ihr auch gelang. Der letzte Satz ging an BBSV und das Duell endete mit 565 zu 577. Auf der anderen Seite gestaltete sich ein nicht wirklich spannendes Duell. Dana fing sehr gut an und ihre Gegnerin kam mit der Anlage überhaupt nicht zurecht, dadurch entwickelte sich eine rasche 2 zu 0 Führung mit einem komfortablen Plus von 66 Kegel. Auf der dritten Bahn schwächelte Dana etwas und gab den Punkt ab, aber das machte sie mit einer tollen Schlussbahn wieder wett. Dana knackte als Einzige an diesem Tag die 600er Marke und erzielte mit tollen 602 (zu 511) Kegel die Mannschafts- und Tagesbestleistung.

 

Der Zwischenstand lautete 3 zu 1 mit 153 Kegel Plus für BBSV Wien. Der Sieg war somit relativ gefestigt, die Frage war nur wie hoch er ausfallen würde. Im Schlussdurchgang spielte Lisa gegen Neubauer Nathalie und Nici bekam es mit der serbischen Nationalteam-Spielerin Vilov Renata, dem Neuzugang von der SPG SKH/Post SV 1036, zu tun. Lisa startete etwas verhalten und verkrampft und musste nach 2 Bahnen etliches aufholen. Nach dem Seitenwechsel lief es dann wieder besser und sie konnte den Anschluss-Satzpunkt gewinnen und viele Kegel gut machen. Leider schlichen sich dann auf der letzten Bahn wieder ein paar Fehler ein und somit blieb die Aufholjagd unbelohnt und der Mannschaftpunkt ging mit 516 zu 527 und 1 zu 3 Satzpunkt an die Gäste. Im anderen Duell zeigte Nici mal wieder ihre Klasse und erholte sich gut von der letzten Heimleistung. Mit 2 sehr guten Bahnen konnte sie eine 2 zu 0 Führung herstellen mit einem beachtlichen Kegelpolster. Bereits auf der dritten Bahn machte sie den Sack zu und holte sich den verdienten Mannschaftspunkt. Im Endspurt riss dann irgendwie der Faden und sie musste den Satzpunkt abgeben, verlor aber nur 2 Kegel gegen die Serbin. Nici erzielte sehr gute 570 zu 542 Kegel und 3 Satzpunkte.

 

Es war keine hochklassige Begegnung wenn man sich die Mannschaftsleistungen (3350 BBSV und 3180 von der SPG SKH/Post SV 1036) ansieht. Aber auch solche „Arbeitssiege“ gehören dazu und sind wichtig. Das Krönchen sitzt und die Tabellenführung wurde verteidigt. Kommenden Samstag geht es dann ab zu den Salzburgerinnen rund um Gabriele Bürger. Die Damen von Schneegattern sind momentan Verfolger Nummer 1 und es wird somit zum Spitzenduell der Liga. Wir werden alles geben um die 2 zwei Tabellenpunkte mit nach Wien zu nehmen und als Herbstmeister in die Pause zu gehen, also haltet uns bitte die Daumen und wünscht uns Glück, weil das bisschen Glück kann an diesem Tag entscheidend sein.

 

 

 

Pflichtsieg im Ländle

In Runde sieben verschlug es die Damen des BBSV Wien nach Dornbirn. Dieses Auswärtsspiel ist aufgrund der langen Anreise bei den meisten Spielerinnen natürlich nicht sehr beliebt, aber wenn man bedenkt wie oft die Dornbirnerinnen diese und teilweise noch weitere Strecken zurücklegen müssen kann man nur den Hut ziehen und den Einsatz und die Willensbereitschaft die der Wüschner-Clan & Co da auf sich nehmen bewundern. Auch heuer ist es wieder so, dass die Vorarlbergerinnen nicht gerade glücklich agieren und viele knappe Niederlagen hinnehmen mussten, darum finden sie sich leider auch am Tabellenende wieder. Nichtsdestotrotz ist es eine junge talentierte Mannschaft die, wie beim Österreich Cup, auch für Überraschungen gut sein kann, deswegen darf man die Damen aus dem Ländle nicht unterschätzen. Aber nun zum Spielverlauf und den Ergebnissen im Einzelnen.

 

 

 

Im ersten Durchgang starteten Dana gegen Wüschner Elisabeth und Dani gegen Jochum Marion. Man merkte von Anfang an das es keine Begegnung auf hohem Niveau sein wird, da die Bahnen extrem schwer zu Spielen waren und nicht viel zu gelassen haben. Dana plagte sich sehr, hatte aber mit ihrer Gegnerin in der ersten Spielhälfte keinerlei Probleme. Auf der dritten Bahn musste sie ein paar Kegel und den Satzpunkt einbüßen, das machte sie aber mit einer guten Schlussbahn wieder wett und sicherte sich den Mannschaftspunkt mit 539 zu 502. Dani startete gut in die Partie, konnte aber beim Abräumen nicht überzeugen und musste den ersten Satzpunkt knapp abgeben. Der zweite Satzpunkt und ein paar Kegeln gingen dann auf das Konto der BBSV’lerin. Leider verpasste sie mit einem Fehlwurf auf den „Strara“ die Möglichkeit auf den zweiten Satzpunkt und so wurde das Duell auf der letzten Bahn entschieden. Jochum startete im Gegensatz zu Dani gut ins Volle und somit wurde die Aufgabe noch schwieriger den Satzpunkt zu holen. Trotz eines besseren Räumens (leider auch wieder mit Fehlwürfen die mehr verhinderten) musste Dani sich wieder um 2 Kegel geschlagen geben und verlor ihren Mannschaftspunkt zwar mit mehr Kegel aber aufgrund von nur einem gewonnenen Satzpunkt. Der ernüchternde Zwischenstand lautete 1 zu 1 und ein Plus von 44 Kegel.

 

 

 

Die nächsten Paarungen lauteten Lisa gegen Kleber Elisabeth und Sabrina gegen Torremante Caroline. Beide Wienerinnen plagten sich und die Heimischen konnten punkten und so den Druck erhöhen. Da sich unser Küken überhaupt nicht zurecht fand, zog unsere Kapitänin die Notbremse und brachte ab Wurf 36 Dominique für Sabrina, doch auch Domi konnte es auf der zweiten Bahn nicht richten und verlor den zweiten Satzpunkt. Dafür fand Lisa etwas besser ins Spiel und ergatterte den zweiten Satzpunkt und hatte ein leichtes Kegelplus für die zweite Halbzeit. Auf der dritten Bahn spielten dann beide BBSV’lerinnen gut und gewannen wieder etwas an Boden. Dominique zerstörte zwar mit 2 Fehlwurf ein noch besseres Ergebnis, aber der Satzgewinn ließ die Hoffnung wieder aufkeimen. Leider war die letzte Bahn dann wieder etwas schlechter und die Deutsche wurde besser, somit ging dieser Mannschaftspunkt an die Heimischen mit 518 von Domi gegen 548 und 1 zu 3 Satzpunkten. Lisa kämpfte ebenfalls auf der letzten Bahn und musste ein großes Minus ins Volle hinnehmen. Dank eines guten Räumens und ein paar Fehlern der Gegnerin konnte sie sich den so wichtigen Mannschaftpunkt schnappen (524 zu 516 und 2:2 Satzpunkte) und stellte somit auf ein Gesamtergebnis von 2 zu 2 Mannschaftspunkten und ein Kegelplus von 21.

 

 

 

Aufgrund der knappen Angelegenheit tauschten die Vorarlbergerinnen mit technischen Wechsel vor Spielbeginn Wüschner Stefanie gegen Wüschner Nina, welche gegen unsere Hana spielen musste. Nici bekam es mit der zweiten Deutschen, Annasensl Jasmin, zu tun. Hana startete wieder einmal sehr stark in die Partie und holte gleich etliche Kegel auf unsere Habenseite. Nici musste schon etwas mehr kämpfen und konnte den ersten Satzpunkt leider knapp nicht gewinnen. Auf der zweiten Bahn fand sie dann besser ins Spiel und konnte ausgleichen. Dafür spielte Hana’s Gegnerin groß auf und machte es wieder spannender. Nach dem Seitenwechsel zeigte dann Nici was in ihr steckt und erzielte sehr gute 150 Kegel, den Satzpunkt und ein dickes Plus für die letzte Bahn. Hana spielte zwar nicht besonders gut, aber gegen die wieder schwächer werdende Konkurrentin reichte es zum Satzgewinn. Im Endspurt gewannen dann beide Wienerinnen die Satzpunkte und entschieden ihre Duelle jeweils mit 3 zu 1 für sich. Nici erzielte gute 538 zu 511 Kegel und Hana spielte wieder Tages- und Mannschaftsbestleistung von 558 zu 517 Kegel. Am Ende war es dann doch ein deutlicher Sieg mit 6:2 und einem Plus von 90 Kegel.

 

 

 

Es war auf beiden Seiten kein hochklassiges und sehr fehlerbehaftetes Spiel, das aber nicht nur auf die Schwierigkeit der Anlage zurückzuführen war. Die Dornbirnerinnen hielten uns ganz schön auf Trab und machten uns phasenweise Kopfzerbrechen. Unser Krönchen wackelte vielleicht etwas, aber dank unserer Routine und Spielerfahrung konnten wir die zwei wichtigen Tabellenpunkte aus dem Ländle entführen. Nächste Woche erwarten wir die Damen der SPG SKH/Post SV 1036 am Praterstern. Die Wienerinnen rund um die Youngsters Steiner und Neubauer haben heuer schon öfters überrascht und sind wie immer sehr gefährlich. Wir werden wieder unser Bestes geben um die Tabellenführung und die weiße Weste zu verteidigen und hoffen auf zahlreiche Zuschauer und Fans die uns anfeuern und zu guten Leistungen pushen werden.

Zwei Spiele, nur ein Sieg!

Am Donnerstag fand das Nachtragsspiel zur 1. Runde unserer Herren am Praterstern statt. Mit einer eher schwächeren Mannschaftsleistung konnten die Herren den Pflichtsieg gegen KV Kronlachner Wr. Neustadt erkämpfen. Somit wurden wichtige Tabellenpunkte erreicht und die Motivation für Samstag war groß.

 

Am Samstag waren die Männer von BBSV in Steinberg zu Gast. In einem spannenden Spiel konnte sich jedoch die Heimmannschaft durchsetzen. Trotz einer guten Leistung vom BBSV Wien konnte durch fehlendes Spielglück kein Tabellenpunkt mitgenommen werden.

 

Grundsätzlich sind die Leistungen unserer Herren in Ordnung, jedoch wurde wieder einmal ein Spiel knapp verloren. In den kommenden Runden sollte auch das Glück wieder auf unsere Seite kommen und die nächsten erfolgreichen Spiele werden kommen!

 

Souveräner Sieg mit neuem Mannschaftsbahnrekord

Am Samstag empfingen wir die Damen des SK FWT-Composites Neunkirchen am Praterstern. Es waren viele Fans und Zuschauer gekommen um dieses vermeintlich hochklassige Duell anzusehen und es wurde auch ein Spiel mit tollen Quoten und Ergebnissen. Die Niederösterreicherinnen stellten aggressiv auf und setzten auf die Karte „Angriff“, also entweder Hopp oder Tropp und diesmal sollte es ein Hopp für die Damen des BBSV Wien sein. Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen.

 

Im ersten Durchgang starteten, wie gewohnt, Dani und Hana gegen die Geschwister Nguyen Monika und Thi Thu Hong. Beide Heimischen starteten wirklich gut in die Partie. Hana hatte keinerlei Probleme mit ihrer Gegnerin und dominierte sie, auch aufgrund von vielen Fehlwürfen von Hong, das Spiel. Die einseitige Partie war nach 2 Bahnen theoretisch und nach 3 Bahnen praktisch gewonnen, da Hana alle 3 Satzpunkte und etliche Kegel Vorsprung hatte. Es wirkte dann fast so als ob die Motivation verloren gegangen ist und Hana auf der letzten Bahn nur mehr das Notwendigste machte. Das hatte zur Folge das Hong mit einer guten Schlussbahn ein paar Kegel aufholen konnte. Am Ende erzielte Hana 597 zu 509 Kegel.

 

Auch auf der anderen Seite war das Spiel vorzeitig entschieden, gestaltete sich aber doch etwas spannender. Nach der ersten guten Bahn spielte Dani auch auf der zweiten Bahn konzentriert weiter und konnte wieder den Satzpunkt ergattern. Auf Bahn drei zeigten dann beide Spielerinnen ihre Klasse und teilten sich den Satzpunkt mit tollen 163 Kegel. Somit ging auch dieser Mannschaftspunkt vorzeitig an BBSV Wien. Wie auch schon ihre Schwester spielte Nguyen Monika eine gute Schlussbahn und Dani verlor ein bisschen an Boden, was an einem großartigen Spiel, sowie der Mannschaftsbestleistung von 603 (zu 599) Kegel nichts ändern sollte.

 

Das bedeutete ein gutes Zwischenergebnis von 2 zu 0 und einem komfortablen Plus von 92 Kegel.

 

Im zweiten Durchgang gab es bei der Aufstellung der Heimischen eine kleine Veränderung. Aufgrund des Instruktor-Kurses konnte Lisa leider nicht spielen und Domi wurde dafür eingesetzt. Die Niederösterreicherinnen schickten im Mitteldurchgang beide Legionärinnen ins Rennen. Dana bekam es mit der momentan Schnittbesten Spielerin, Sajko Eva, und Domi mit der Ungarin Horvath Sarolta zu tun. Domi erwischte einen passablen Start und konnte nur aufgrund des verpatzen „Strara’s“ nicht auf der ersten Bahn punkten. Auch Dana verschlief die erste Bahn und somit gerieten die Heimischen etwas in Bedrängnis. Auf Bahn zwei wendete sich das Blatt und beide BBSV’lerinnen konnten punkten und Dana mit einer super Bahn von 161 auch wieder einige Kegel gut machen. Nach dem Seitenwechsel konnte Domi sich dann nochmal steigern und den 2 Satzpunkt ergattern. Dana hingegen hatte wieder mit der Bahn zu kämpfen und musste Sajko ziehen lassen. Im Enspurt zeigten dann Dana und Domi eine blitzsaubere Partie und spielten 160 sowie 166 Kegel, und holten damit wieder ein dickes Plus auf die Anzeigetafel. Dana konnte ihr Duell leider mit 586 zu 617 (Tagesbestleistung) nicht gewinnen, dafür punktete Domi klar mit 596 zu 542.

 

Die Führung war vor dem letzten Durchgang erfreulicherweise sehr deutlich mit 3 zu 1 an Mannschafspunkten und 115 Kegel.

 

Der Schlussdurchgang, gestellt von Sabrina gegen Stocker Gerlinde und Nici gegen Lengauer Monika, versprach aber wieder spannende Duelle und tolle Quoten, da sich alle vier Spielerinnen momentan in guter Form befinden. Sabrina legte gleich granatenmäßig los und spielte 110 Volle! Auch das Abräumen gelang dann gut und sie holte den ersten Satzpunkt mit 161 zu 146. Das andere Duell war zwar nicht so hochklassig, aber nicht minder spannend. Nici hatte einen schwarzen Tag und es wollte nichts gelingen, doch sie kämpfte weiter und konnte zumindest den Satzpunkt gewinnen. Auch der zweite Satzpunkt ging dann, nach einer quotenmäßigen Steigerung, auf das Konto von BBSV. Auf der anderen Seite schlug die Spielerin der Gäste zurück und stellte auf ein 1:1, auch bei der Kegeldifferenz waren die zwei quasi gleichauf. Nach dem Seitenwechsel spielten dann Sabrina und Stocker Gerlinde sehr schwache Volle, doch Sabrina konnte sich ins Abräumen steigern und holte ungefährdet den zweiten Satzpunkt. Nici konnte dann den Aufwärtstrend nicht fortsetzen und büßte etliche Kegel und den Satzpunkt ein. Auf der letzten Bahn dieses Spiels konnten dann beide BBSV’lerinnen nochmal eine solide Leistung abrufen und punkteten sicher.

 

Sabrina beendete ihr Spiel mit sehr guten 586 zu 551 und Nici erzielte 535 zu 525 Kegel. Beide Mannschaftspunkte gingen mit 3 zu 1 in Satzpunkten auf das Konto der Heimischen. Das bedeutete einen großartigen und ungefährdeten 7:1 Erfolg und einen neuen, genialen Mannschaftsbahnrekord von 3503 Kegel (583,8 Schnitt). Diese geschlossene und wirklich gute Mannschaftsleistung ist wie Politur für unsere Krönchen und macht uns allen Mut für die kommenden Aufgaben.

 

Am Samstag geht’s für uns ins Ländle gegen die Damen aus Dornbirn. Die lange Fahrt wird sicher wieder etwas beschwerlich, aber wir freuen uns trotzdem schon auf das Spiel gegen die junge Vorarlberg-Truppe rund um den Wüschner-Klan.

 

Vielen Dank nochmal für die großartige Stimmung und die vielen Fans am Stern und bitte drückt uns auch auf die Entfernung am Samstag die Daumen.

 

Derbyniederlage

 

Das Praterderby stand für unsere Herren am Samstag am Programm. Wie immer gegen KSV Wien waren alle Heim- und Auswärtsspieler topmotiviert. Ein Sieg der BBSV Herren wäre wichtig um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren.

Im ersten Durchgang konnten sich die Gäste mit zwei 600ern absetzen und führten 2:0 mit 90 Kegel. Dieter und Christian hatten also im zweiten Durchgang schon viel Druck um das Match nicht frühzeitig zu verlieren. Beide konnten Ihre Aufgabe gut lösen, es gelang der Ausgleich zum 2:2 und der Kegelrückstand wurde auf 27 Kegel reduziert. Nach einer tollen ersten Bahn konnte Peter jun. leider nicht an die Leistungen der letzten Heimspiele anschließen. Somit erzielt keinen Punkt und verlor wichtige Kegel. Alex erkämpfte noch einen Punkt konnte aber leider auch nicht die fehlenden Kegel gewinnen.

Mit 570 Schnitt eine gute und vor allem geschlossene Mannschaftsleistung aber leider um 23 Kegel zu wenig. Die Leistungen unserer Herren sind eigentlich in Ordnung, wenn das fehlende Spielglück auch noch dazu kommt stehen ein paar Siegen nichts mehr im Wege.

 

 

Wichtiger Auswärtssieg in Schlaining

Nach dem erfolgreichen Abenteuer Weltpokal ging es am Samstag wieder weiter im Superliga-Alltag. Wir durften nach Schlaining zu der neu formierten Truppe rund um Vegerbauer Martina. Nach dem Abgang von Nemes-Juhasz und Pantzer Eva kam eine neue (unbekannte) Legionärin und die Burgenländerinnen setzen auch auf die Jugend mit Seybold Simone. Nichtsdestotrotz ist es dort für die Damen vom BBSV Wien immer ein auf und ab und schwer die Leistungen dort einzuschätzen und dementsprechend zu agieren. Nachdem wir in der letzten Saison das letzte Spiel in Schlaining deutlich verloren haben, waren wir gewarnt.

Die Heimmannschaft änderte nichts an ihrer Aufstellung und somit begannen im ersten Durchgang Dominique gegen Martina Vegerbauer und Dana gegen Seybold Simone. Dana hatte mit dem jungen, burgenländischen Talent kaum Schwierigkeiten. Sie begann sehr konzentriert und gut und konnte ihre Führung nach 2 Bahnen schon sehr verdeutlichen. Auch nach dem Seitenwechsel holte Dana noch etliche Kegel auf die Habenseite der Bundesbahnerinnen und schon vorzeitig den Mannschaftspunkt. Die letzte Bahn war dann etwas umkämpfter und Dana agierte etwas unkonzentriert, trotzdem reichte es mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Kegel für den Sieg auf der vierten Bahn. Am Ende erzielte Dana sehr gute 584 zu 509 Kegel. Das Duell zwischen Domi und Martina gestaltete sich etwas spannender. Die erste Bahn ging eindeutig an BBSV. Auf der zweiten Bahn zeigten dann beide Spielerinnen nicht gerade eine gute Leistung, dieser Satzpunkt ging dann an Martina. Nach der Halbzeit spielten beide dann gute Volle und Domi räumte aber besser ab und ging mit 2 zu 1 in Sätzen in Führung. Mit einem zwischenzeitlichen Plus von 19 Kegel für Domi ging es auf die letzte Bahn. Domi spielte eine solide Partie und konnte den Vorsprung zwar nicht ganz über die Runden bringen, aber gewann dann doch noch recht sicher den Mannschaftpunkt mit 552 zu 539 und 2 zu 2 Satzpunkten. Das bedeutete eine 2:0 Führung und ein Plus von 88 Kegel nach dem ersten Durchgang.

Die Mittelpaarungen lauteten Dani gegen Baumgartner Loan und Sabrina gegen Nemes Iren. Die Nummer 1 von Schlaining ist immer für hohe Quoten auf der Heimbahn gut und das zeigte sie auch eindrucksvoll auf den ersten zwei Bahnen. Mit 168 und 166 ließ sie Sabrina keine Chance, die aber mit 138 und 135 tapfer gegen die Ungarin ankämpfte. Zu unserem Glück spielte Nemes auf diesem Niveau nicht weiter und vermasselte sich eine wirklich hohe Quote nach dem Seitenwechsel. Den dritten Satzpunkt konnte sich Sabrina mit guten 142 zu 121 Kegel dann sogar schnappen, leider brachte sie diese Leistung nicht bis auf die vierte Bahn, welche dann wieder an den Heimverein  ging. Sabrina erspielte 536 zu 593 Kegel und einen Satzpunkt. Dani hatte ebenfalls zu kämpfen, mehr mit sich und der momentanen Form und dann noch mit dem manchmal etwas eigenen Faller dieser Anlage. Die ersten zwei Bahnen gingen an die Heimspielerin da Dani einfach nicht in ihr Spiel finden wollte und teilweise sehr unkonzentriert wirkte. Auf der dritten Bahn zeigte sie dann endlich was in ihr steckt und spielte eine gute 151er Bahn, welche den Kegelrückstand etwas minimierte. Doch die Burgenländerin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und knallte auf der letzten Bahn 110 Volle hin, was schon eine kleine Vorentscheidung brachte. Das Abräumen verpasste die Heimische dann zu unserem Glück etwas und somit verlor Dani nicht allzu viel an Boden. Am Ende verlor Dani ihr Duell mit 542 zu 563 und 1 zu 3 an Satzpunkten. Somit war der Kegelvorsprung auf 10 geschmolzen und ein Unentschieden an Mannschaftspunkten hergestellt.

Im Schlussdurchgang spielten Hana gegen die neue Legionärin von Schlaining, Petene Bruszt Krisztina und Nici gegen Marth Teodora. Unsere nervenstarken Granaten legten auch gleich ordentlich los. Hana zerlegte die Bahn förmlich und knallte eine 172er Startbahn hin. Auch Nici konnte auf der ersten Bahn gleich etliche Kegel gewinnen und somit keimte bald die Hoffnung auf diese Partie zu gewinnen. Auf der zweiten Bahn spielte Hana dann etwas schwächer und musst ihrer Gegnerin den Satzpunkt lassen, doch der Kegelvorsprung war immer noch relativ hoch. Nici hingegen spielte ausgezeichnete 161 und baute den Vorsprung weiter aus. Nach dem Seitenwechsel fand sich Nici auf Bahn 1, die fast allen BBSV’lerinnen Schwierigkeiten bereitete, überhaupt nicht zurecht und büßte eine Menge an Kegel ein. Dafür spielte Hana wieder sehr gut und der Kegelvorsprung blieb ungefähr gleich. Am Schluss legten dann beide Blondies wieder eine blitzsaubere Bahn hin und gewannen ihren Mannschaftspunkt und viele Kegel. Nici erzielte 550 zu 527 und 3 Satzpunkte und Hana spielte wieder Tages- und Mannschaftsbestleistung von 621 zu 562 Kegel. Am Ende haben wir klar mit 6 zu 2 und einem Plus von 92 Kegel gewonnen.

Wir haben das Selbstvertrauen vom internationalen Bewerb mitgenommen und auch in der Liga klar gepunktet. Somit sind wir nach 5 Runden Tabellenführer, dicht gefolgt von Schneegattern und SPG Post SV 1036. Die Krone sitzt und wir werden unser Bestes geben nächste Woche im Heimspiel gegen SK FWT-Composites Neunkirchen zu gewinnen. Auch wenn die Niederösterreicherinnen in der Liga noch nicht auf dem gewohnt hohen Niveau agieren, haben sie beim NBC Pokal ebenfalls eine Medaille errungen (herzlichen Glückwunsch nochmal!) und sind nicht zu unterschätzen. Wir freuen uns schon auf das Spiel und hoffen auf zahlreiche Zuschauer und eine gute Stimmung am Stern!

Durchwachsene Woche!

Eine durchwachsene Woche haben unsere Herren hinter sich. Am Dienstag konnte der erwartete Cup-Sieg gefeiert werden. Auch wenn dieser schwerer zu erreichen war als geplant, konnten sich die Herren auf der schweren Bahn in der Hopsagasse durchsetzen. Den Schwung vom Cup-Sieg wollte die Mannschaft mitnehmen nach Wiener Neustadt.

 

In Wiener Neustadt wartete mit dem 1.KSK Gem.Bed. Wr.Neustadt einer der Titelfavoriten und somit ein schweres Spiel. Leider konnten unsere Herren die eher schwache Leistung der Heimmannschaft nicht nutzen. Dank dem eigenen Unvermögen wurde das Match letztendlich verdient mit 3:5 verloren.

 

Die Niederlage müssen unsere Herren so schnell wie möglich vergessen, denn am kommenden Samstag wartet mit dem Bezirksderby gegen KSV Wien II das nächste wichtige und schwere Spiel. Auf der Heimbahn sollte die Mannschaft aber wieder die eigenen Stärken in den Vordergrund stellen können.

 

Gute Vorstellung gegen ersatzgeschwächte Steyr’innen

In der vierten Herbstrunde empfingen wir die Damen des ASKÖ STEYR Sportkegeln am Praterstern. Die Oberösterreicherinnen hatten einige Ausfälle zu verkraften, wodurch unsere Favoritenrolle noch mehr wuchs. Beide Legionärinnen der Gäste waren verletzt bzw. wegen der Arbeit verhindert und so kamen die jungen Spielerinnen zum Einsatz. Die Mädels aus Steyr zeigten eine beherzte Partie und zeigten hie und da mit guten Leistungen auf, aber am Spielverlauf änderte es nicht viel und BBSV errang einen verdienten Sieg.

 

Im ersten Durchgang starteten wie gewohnt Hana und Dani gegen Werfer Vanessa (U18, erster Superliga-Einsatz) und Janda Katrin. Beide Oberösterreicherinnen starteten wie aus der Pistole geschossen. Dani musste den ersten Satzpunkt sogar abgeben. Es entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen Dani und Katrin, welches dank eines konstanteren Spiels von der BBSV’lerin gewonnen wurden. Dani erzielte wieder sehr gute 562 Kegel gegen 548 und 2 Satzpunkte. Auf der anderen Seite gewann Hana trotz der kräftigen Gegenwehr die erste Bahn und danach konnte die junge Spielerin nicht mehr mithalten. Hana zeigte ihr Können und ihre Routine und spielte eine blitzsaubere, tolle Partie, welche sie wieder als Tages- und Mannschaftsbeste mit 614 zu 484 und 4 Satzpunkten beendete. Somit hatten wir schon ein ordentliches Kegelplus und 2 Mannschaftspunkte auf unserer Seite.

 

Nun war es die Aufgabe von Lisa und Dana diesen Vorsprung auszubauen. Dana bekam es mit Wolfinger Isabella zu tun. Auch unsere zweite Tschechin hatte kaum Probleme mit ihrer Gegnerin. Nur auf der zweiten Bahn stellte sie sich mit grottigen Vollen selbst ein Bein und musste den Satzpunkt abgeben. Doch nach dem Seitenwechsel spulte sie ihr Programm wieder ab und gewann souverän mit 582 zu 518 und 3 Satzpunkten. Lisa startete etwas verhalten und musst nach der Halbzeit sogar einen Kegelrückstand verkraften. Auf den Bahnen 3 und 4 ließ sie dann aber nichts mehr anbrennen und nutze die Schwächen ihrer Gegnerin, Riegler Christine, eiskalt aus. Es war zwar nicht die Topleistung, aber alles was zählt ist der Punkt und der wurde mit 529 zu 526 und 3 Satzpunkten gewonnen.

 

Die Partie war somit quasi gelaufen und der letzte Durchgang bemühte sich auf der einen Seite um „das perfekte Spiel“ und auf Seiten der Gäste um Ergebniskosmetik. Sabrina spielte gegen Steiner Karin und Nici gegen Kirchweger Gabriele. Beide Heimischen starteten gut in ihre Duelle und konnten beide Punkten. Auf der zweiten Bahn hatte Sabrina dann ein Blackout und musste ihre Gegnerin ziehen lassen. Diese nahm das Geschenk dankend an und spielte mit dem gewonnenen Auftrieb eine sehr gute dritte Bahn. Sabrina setzte dann nochmal zum Endspurt an, konnte die Steyrin aber nicht mehr einholen und musste ihren Punkt mit 543 zu 555 abgeben. Nici gewann den ersten Satzpunkt zwar noch mit etwas Glück, drehte dann auf den 2 folgenden Bahnen aber auf und spielte gewohnt stark. Auf der letzten Bahn schlich sich dann nochmal ein Schlendrian ein und sie musste den letzten Satzpunkt abgeben, was an dem Punktegewinn mit 3 Satzpunkten und 568 zu 524 aber nichts änderte. Das Endergebnis lautete somit 7 zu 1 mit einem Plus von 243 Kegel und einem Schnitt von 566,3. Mit erhobenen Haupt und geputzter Krone können wir uns nun als Tabellenführer auf den Weg zum Weltpokal nach Blankso machen. Wir freuen uns schon sehr auf die dortige Aufgabe und werden versuchen unsere mitgereisten Fans und natürlich alle daheimgebliebenen Daumendrücker stolz zu machen. Wir wünschen allen österreichischen Vertretern beim Welt-, Europa und NBC-Pokal viel Holz und gutes Gelingen!

 

 

 

Spannendes Unentschieden

Im Heimspiel gegen Großwarasdorf sollte der nächste Sieg für unsere Herren gelingen. Zum ersten Mal war auch Christian dabei, somit waren die Herren auch erstmals in Vollbesetzung. Die Burgenländer erwiesen sich aber als ein schwierigerer Gegner als erwartet. Trotz der sehr guten Mannschaftsleistung mit 573 Schnitt, mussten sich unsere Herren in einem spannenden Spiel bis zum letzten Wurf mit einem 4:4 anfreunden. Besonders stark waren im ersten Durchgang Patrick und Peter mit 599 und 603 Kegel. Im zweiten Durchgang verpassten Dieter und Christian mit 575 und 573 Kegel beide knapp den Mannschaftspunkt um 2 bzw. 3 Kegel. Kevin und Alex konnten im letzten Durchgang leider auch nicht mehr den notwendigen Punkt zum Sieg holen.

 

Wir gesagt eine gute Mannschaftsleistung, wenn die Herren diesen Schnitt halten bzw. ausbauen können und dabei mit ihren Leistungen näher zusammenrücken wird es für die Gegner in Zukunft schwer am Praterstern zu gewinnen.

 

 

 

BBSV Wien - Werbestars

Nähere Infos zu ZOIN findet ihr unter https://www.zoin.at/

Wichtiger Auswärtssieg bei Mitfavoriten

In der dritten Herbstrunde waren wir zu Gast beim amtierenden Vize-Staatsmeister. Die St. Pöltnerinnen haben sich seit ihrem Aufstieg in die Superliga im oberen Tabellenfeld festgesetzt und sind seit dem damaligen Staatsmeistertitel immer Mitfavoriten auf den begehrten Titel. Auch heuer waren wir wieder gewarnt die Damen rund um Christine Pracser nicht zu unterschätzen, darum wählte unsere Chefin auch eine „sichere“ Aufstellungstaktik ohne viel Risiko. Aber nun zu den Ergebnissen im Einzelnen.

 

Der erste Durchgang wurde gebildet von Domi, die gegen die aktuell stärkste Österreicherin in den Reihen von St. Pölten agierende Schweizer Julia antrat, und Dana gegen die Nummer 6 von den Heimischen, Ebner Diana. Das Spiel verlief wie es auf dem Papier geplant war. Dana hatte keinerlei Probleme mit ihrer Gegnerin, die nach 60 Wurf gegen Hauer Dominique, ausgetauscht wurde und fertigte diese mit 4 zu 0 und 582 zu 448 ab. Auf der anderen Seite gestaltete sich das Duell ebenfalls sehr einseitig, nur zu Gunsten der Niederösterreicherinnen. Domi hatte einen schlechten Tag und fand nicht wirklich in ihr Spiel. Um nicht noch zu viele Kegel zu verlieren wurde Lisa eingetauscht und versuchte zu retten was zu retten war. Das BBSV Duo musste sich aber eine konstant spielenden Schweizer ebenfalls 4 zu 0 geschlagen geben und ging mit 524 zu 571 von der Bahn. Dank Danas Leistung konnte aber ein ordentlicher Kegelpolster aufgebaut werden und das geplante 1:1 war da.

 

Im zweiten Durchgang spielten Dani gegen die neue Legonärin im Bund der St. Pöltnerinnen, Barac Zorica, und Nici bekam es mit Kart Johanna zu tun. Dani kämpft auf der Anlage immer wieder mit ihrer Leistung, zeigte diesmal aber ein gutes Spiel und konnte die Serbin ordentlich fordern. Mit etwas mehr Glück hätte sie sogar den Mannschaftspunkt ergattern können, so hat sie ihre Aufgabe aber mehr als erfüllt und den Kegelrückstand gering gehalten. Die BBSV’lerin erzielt sehr gute 562 zu 584 und verlor 3 zu 1 an Satzpunkten. Im anderen Duell wurde Nici ihrer Favoritenrolle wieder gerecht. Die Heimspielerin spielte ins Volle zwar immer mit konnte die Leistung ins Räumen aber nie bestätigen, somit spielte Nici ihre Klasse aus und bezwang die St. Pöltnerin trotz des ersten Satzverlust klar mit 3 zu 1 und ausgezeichneten 588 zu 539. Der erfreuliche Zwischenstand war somit bei 2:2 und einem Plus von 114 Kegeln.

 

Da wir mit Hana und Sabrina noch zwei heiße Eisen im Feuer hatten ließ die Anspannung etwas nach und das dürfte auch unsere Legionärin gespürt haben, denn Hana startete gegen Neckham Jacqueline gleich entfesselt mit einer tollen 173er Bahn. In dieser Deutlichkeit zog sich das Duell fort und Hana ließ ihrer Gegnerin nicht den Hauch einer Chance. Sie gewann ihr Spiel klar mit 4 zu 0 und der Tages- und Mannschaftsbestleistung von 620 zu 530. Sabrina hatte auf der anderen Seite die Aufgabe so wenig Kegel wie möglich zu verlieren und das schaffte sie gegen die Nummer 1 von St. Pölten. Unser Küken spielte auch auf jeder Bahn brav mit gegen Navrakalova Renata, aber diese baute in den entscheidenden Phasen immer wieder einen Neuner ein. Somit endete auch diese Paarung laut Endstand sehr deutlich mit 4 zu 0 und 587 zu 534 zu Gunsten der Gastgeberinnen.

 

Das Endergebnis lautete somit 5 zu 3 mit einem Kegelplus von 151 und einem Schnitt von 568,3 für BBSV Wien. Das waren sehr wichtige Punkte für die Meisterschaft und wir freuen uns immer hier zu gewinnen. Kommendes Wochenende haben wir noch ein Heimspiel gegen ASKÖ Steyr wo wir eine gute Generalprobe für den Weltpokal liefern wollen und unsere Kronen nochmals aufpolieren wollen um Selbstvertrauen tanken zu können. Auf dem Papier sind wir klare Favoriten, doch die Oberösterreicherinnen dürfen auch nie unterschätzt werden. Wir danken auch diesmal wieder den Zuschauern und Fans und hoffen euch am Samstag wieder zu treffen und euch einen Sieg schenken zu können.

 

Knappe Niederlage!

Gegen den SKC Andau mussten unsere Herren drei Ausfälle verkraften, trotzdem konnte eine starke Mannschaft zum Auswärtsspiel. Zumindest ein 4:4 war der Plan. Thomas gewann im ersten Durchgang mit 514 zu  513 Kegel den ersten wichtigen Mannschaftspunkt. Kevin zeigt in seinem zweiten Bundesligaspiel nach Startschwierigkeiten eine gute Leistung, verlor aber deutlich mit 523 zu 648 Kegel.

 

Peter und Patrick sollten im mittleren Durchgang die nächsten zwei Punkte holen. Peter gelang das auch ohne Probleme mit 609 zu 546 Kegel. Patrick lieferte sich trotz Verletzung an der Hand ein spannendes Duell mit seinem Gegner, musste sich dann aber denkbar knapp mit 565 zu  563 und 1,5:2,5 Satzpunkten geschlagen geben.

 

Dieter konnte erwartungsgemäß mit 562 zu 548 Kegel den Mannschaftspunkt gewinnen. Außerdem kam im letzten Durchgang Konlechner Johann zu seinem Bundesligadebut für BBSV Wien. Er kämpfte bis zum letzten Wurf, hatte aber trotz guter 549 zu 598 Kegel keine Chance auf den rettenden Punkt.

 

Trotz der Ausfälle eine gute Leistung unserer Herren im Auswärtsspiel. Das geplante 4:4 haben die Herren knapp versäumt. Am kommenden Samstag folgt das nächste Heimspiel und hier sollten auch die nächsten Tabellenpunkte gelingen.

 

Klarer Sieg gegen Aufsteigerinnen!

In der zweiten Herbstrunde waren die Aufsteigerinnen der Damen Bundesliga zu Gast am Praterstern. Der KSK Krems Austria war schon mal in der obersten Spielklasse und hat es jetzt nach mehrjähriger Pause wieder nach oben geschafft. Sicher eine Bereicherung für die Liga.

 

Um unseren ganzen Kader testen zu können entschied sich die Chefin dazu 2 mal zu wechseln. Dadurch kam es auch in der Aufstellung zu neuen Gegebenheiten. Anders als bei ihrer Premiere durfte Lisa gleich im ersten Durchgang ran und spielt gegen die Nummer 2 von Krems, Sebestova Vendula. Hana bekam es zum Start mit Mandl Maria zu tun.

Lisa erwischt wieder einen holprigen Start, konnte aber die Schwäche der Tschechin nutzen und den ersten Satzpunkt für sich entscheiden. Auf der zweiten Bahn zeigte die Kremserin groß auf und spielte eine 170er Bahn wogegen Lisa weiter verkrampft spielte. Somit war das Pendel deutlich zu Gunsten der Gastspielerin aufgeschlagen. Auch nach dem Seitenwechsel konnte Lisa ins Volle nicht überzeugen, aber mit einem großartigen und blitzsauberen Abräumergebnis ergatterte sie noch den Satzpunkt und hielt die Chance am Leben. Lisa zeigte uns dann eine tollen Endspurt und gewann die letzte Bahn ungefährdet. Die Kegel konnte sie zwar nicht ganz wett machen, aber mit den 3 Sattpunkten war auch der Mannschaftspunkt unser. Für die Statistik: Die Ergebnisse lauteten 547 zu 557.

Hana hatte nie Probleme mit ihrer Gegnerin, erzielte Tages- und Mannschaftsbestleistung von 603 und fertigte die Kremserin mit 4 zu 0 ab.

 

Im zweiten Durchgang spielte Petra gegen Wenczler Monika und Dana gegen Sandler Notburga. Petra startete stark und konnte die ungewohnten Schwächen ihrer Gegnerin nutzen. Sie hatte bald einen großen Kegelvorsprung und 2 Satzpunkte, was im Endeffekt auch wichtig war, denn Petras Spiel wurde immer ungenauer und fehlerhafter, wohingegen die Kremserin immer besser wurde. 5 Kegel konnte die BBSV'lerin aber über die Distanz der 120 Wurf retten und den Mannschaftspunkt mit 516 zu 511 ergattern.

Auf der anderen Seite tauschten die Kremserinnen nach 60 Wurf Adamek Claudia ein, was aber für das Ergebnis des Spiels keine Auswirkungen hatte. Dana gewann ihr Spiel ebenfalls glatt und hatte nie ernsthafte Probleme. Am Ende spiele Dana sehr gute 587 zu 446 Kegel und gewann ungefährdet mit 4 zu 0.

 

Unser Schlussduo hieß diesmal Nici gegen die Nummer 1 von Krems Kravcova Jana und Sabrina gegen eine altbekannte Spielerin, Janits Maria. Beide heimische Spielerinnen starteten gut. Nici zeigte sich gewöhnt heimstark und setzte ihre Gegnerin von Anfang an unter Druck. Nur auf der dritten Bahn ließ sie sich ein wenig die Schneid abkaufen, aber auf der letzten Bahn zeigte sie wieder auf und gewann überlegen mit 3 zu 1 Satzpunkt und 589 zu 540.

Auch Sabrina zeigte eine tadellose Leistung und spielte ihre Gegnerin förmlich an die Wand. Mit 581 gegen 488 und 4 gewonnen Satzpunkten holte sehr viele Kegel und machte das perfekte Ergebnis von 8:0 perfekt.

570 Schnitt lassen sich mehr als sehen. 368 Kegel Kegeldifferenz sprechen eine deutliche Sprache. Nichtsdestotrotz wünschen wir den Kremserinnen weiter viel Holz und freuen uns auf das Rückspiel am Pulverturm.

 

Für uns war dieses tolle Ergebnis wie eine Politur für unsere Krone und wir freuen uns schon auf das kommende Spiel gegen die amtierenden Vize-Staatsmeister St. Pölten. Die Niederösterreicherinnen hatten einen schlechten Start in die Saison und somit ist der Druck gestiegen und wir erwarten ein tolles und hochklassiges Spiel.

 

Wichtiger Heimsieg!

Nachdem das erste Heimspiel der Herren verschoben wurde, beginn die Bundesliga Saison in der zweiten Herbstrunde. Gegen die Gäste aus Neunkirchen starteten Patrick und Peter souverän in den ersten Durchgang. Mit 589 und 601 Gesamtkegel konnten beiden die Mannschaftspunkt erzielen. Im zweiten Durchgang kam unser Neuzugang Dieter Kaufmann zu seinem ersten Einsatz, trotz leichter Nervosität erzielte auch er mit 530 Kegel den Mannschaftspunkt. Thomas sicherte mit dem 4. Mannschaftspunkt und 558 Kegel eine gute Ausgangslage für den letzten Durchgang ab. Dort kam der zweite Neuzugang Kevin Bauer zum Einsatz. Auch Kevin war die Nervosität anzusehen, er erkämpfte aber ebenfalls mit 493 Kegel einen Mannschaftspunkt. Alex musste sich leider in einem spannenden Duell und 566 Kegel geschlagen geben.

 

Insgesamt ein verdienter 7:1 Sieg gegen die Neunkirchner mit einer Mannschaftsleistung die noch Luft nach oben lässt. Der wichtige Sieg im ersten Heimspiel ist somit gelungen, nächste Woche nehmen unsere Herren den ersten Auswärtssieg in Angriff.

 

 

 

Saisonauftakt nach Maß gegen Nachbarn

Das erste Superliga-Spiel der Saison 2017/2018 durften wir gegen unsere Nachbarn, KSV Wien, bestreiten. Nach einer sehr guten Vorbereitung und mit einer tollen Verstärkung, in Person von Lisa Vsetecka, freuten wir uns schon alle auf die neuen Aufgaben in der kommenden Meisterschaft. Der Praterstern wurde bekanntlich über den Sommer technisch auf Vordermann gebracht umso größer die Vorfreude auf das Spiel. Leider machte uns die Bahn einen Strich durch die Rechnung und aufgrund technischer Probleme war es einige Zeit ungewiss ob wir überhaupt spielen konnten. Nach raschem und bemühten Einsatz unseres Kegelbahntechnikers, Christian Zatschkowitsch, konnte unser Match aber doch noch stattfinden. Vielen Dank nochmal an der Stelle an unseren Spielpartner, die Fans und den Schiedsrichter für das Verständnis. Mit fast 3 Stunden Verspätung starteten wir dann in die neue Saison. An unserer Heimaufstellung wurde nicht viel geändert, Lisa übernahm die Position von Sabrina im letzten Durchgang, aber Dani und Hana durften wieder beginnen. Dani bekam es mit der tschechischen Legionärin von KSV Wien, Petrov Veronika, zu tun und Hana durfte sich mit der ehemaligen BBSV’lerin Drechsler Elisabeth messen. Beide Heimspielerinnen starteten gut. Hana hatte keinerlei Probleme ihre Gegnerin im Griff zu halten und auch Dani wehrte sich gegen eine groß aufspielende Petrov. Der erste Satzpunkt von Dani ging klar an die Gastmannschaft, den zweiten verpasste sie dann um Haaresbreite. Nach dem Seitenwechsel konnte Dani dann einen kleinen Sieg erringen und ergatterte den 3. Satz für sich. Auf der letzten Bahn spielte die Tschechin dann aber wieder besser und holte den dritten Satzpunkt und mit 595 (Tagesbestleistung) gegen sehr gute 568 von Dani den Mannschaftspunkt. Auf der anderen Seite war die Angelegenheit sehr viel klarer. Hana lies ihrer Kontrahentin nicht den Funken einer Chance. Die Gastspielerin agierte auch wesentlich unter ihrem Können. Ein klares 4:0 und 578 zu 498 sprach eine eindeutige Sprache und somit war der erste Mannschaftpunkt für BBSV gewonnen.

 

Im zweiten Durchgang spielten Dana gegen Rapf Ingrid und Domi gegen Kozak Jennifer. Bei unserer zweiten Tschechin zeichnete sich das gleiche Spiel ab wie bei ihrer Schwester. Sie hatte ihre Gegnerin von Anfang an im Griff und kam nie in die Gefahr diesen Punkt nicht zu machen. Dana startete zwar ebenfalls verhalten und etwas krampfig, konnte aber ganz sicher alle 4 Satzpunkte und mit 564 zu 504 einige Kegel gewinnen. Das Duell auf der anderen Seite gestaltete sich viel spannender. Die junge Gastspielerin zeigte ins Volle groß auf spielte gut und konsequent, was sie aber ins Abräumen nicht halten konnte und somit konnte Domi mit einem guten Räumen den ersten Satzpunkt doch noch für sich gewinnen. Nach dem Bahnwechsel war es aber wie abgerissen für die Heimspielerin, desaströse 105 Kegel standen am Ende der zweiten Bahn auf der Anzeige und somit gingen etliche Kegel verloren. Auch das Volle auf der dritten Bahn lief wieder nicht nach Wunsch und das Spiel schien schon verloren. 20 Kegel Rückstand galt es auf der dritten Bahn aufzuholen, was Dank eines guten Räumens der BBSV’lerin und kleinen Fehlern von Kozak tatsächlich noch gelang. Somit stand es 2:1 für Domi aber -26 Kegel. Das letzte Volle spielte Domi dann gut, aber auch Jennifer wehrte sich mit Kräften, 99 zu 97 zu Gunst von Domi stand es nach den ersten 15 Wurf. Was dann passierte war an Traurigkeit nicht mehr zu überbieten. Beide Spielerinnen zeigten Nerven und ein Fehler jagte den anderen. Mit mehr Glück als Verstand konnte Domi am letzten Wurf noch 5 Kegel umlegen und somit den wichtigen dritten Satzpunkt erzielen. Am Ende ging der Punkt, etwas glücklich aber nicht unverdient, mit 533 zu 558, dank 3 gewonnener Satzpunkte, an die BBSV’lerin.

 

Im letzten Durchgang durften Nici gegen Prochazkova Pavlina und unser Neuzugang Lisa gegen Ertl Maria ran. Nici startete in gewohnt starker Manier und lies der jungen Tschechin keine Chance. Österreichs Nummer 1 zeigte wieder deutlich auf und gewann die ersten 2 Satzpunkte klar. Auf der dritten Bahn schlichen sich dann kleine Fehler ein und Nici musste den dritten Satzpunkt knapp aber doch der Gegnerin lassen. Im Endspurt legte sie dann aber wieder eine blitzsaubere Bahn hin und  gewann ungefährdet mit 3 zu 1 und gesamt 572 zu 535 Kegel ihren Mannschaftspunkt. Auf der anderen Seite startete Lisa etwas verhalten, was aber mit der neuen Anlage, dem neuen Verein und der neuen Aufgabe, mehr als verständlich ist. Sie nutze die Schwäche ihrer Gegnerin aber gut aus und konnte den ersten Satzpunkt sicher gewinnen. Auch auf der zweiten Bahn behielt Lisa die Oberhand und stellte auf 2:0. Mit einem Polster von 22 Kegel ging Lisa auf die dritte Bahn. Hier fand die Spielerin des KSV Wien besser in ihr Spiel, aber Lisa behielt die Nerven und konnte den wichtigen dritten Satzpunkt und somit vorzeitig den Mannschaftspunkt gewinnen. Die letzte Bahn war zwar zahlenmäßig die Beste von Lisa, ging aber dann doch knapp an die Gegnerin. Nichtsdestotrotz war es ein toller Einstand mit 544 zu 523 Kegel.

 

Es war am Ende also ein klarer 7:1 Erfolg von BBSV Wien und somit ein Auftakt nach Maß. Natürlich sind bei allen Spielerinnen noch Reserven nach oben, aber wir sind sicher auf dem richtigen Weg. Nächste Woche dürfen wir die Aufsteiger vom KSK Austria Krems bei uns am Praterstern willkommen heißen. Wir freuen uns schon auf die nächste Aufgabe, sowie auf unsere treuen Fans und werden versuchen unsere Krone zu verteidigen und ein gutes Spiel zu zeigen.

 

Knappe Niederlage!

Im letzten Saisonspiel sollte noch ein Sieg für unsere Herren gelingen. Die Mannschaft von KV Kronlachner Wr. Neustadt ist aber, vor allem auf der Heimbahn, nie zu unterschätzen.

 

Im ersten Durchgang konnte Max seiner schlechten Saison mit 561 Kegel ein positives Ende setzen und gewann den Mannschaftspunkt gegen 531 Kegel. Patrick machte sein Duell mit zwei schlechten Bahnen spannend, konnte sich aber knapp mit 522 zu 511 durchsetzen.

 

Im zweiten Durchgang kämpfte sich Franz nach schwachen 60 Wurf zurück ins Spiel, leider versäumte er mit 504 zu 510 seinen Punkt. Peter jun. erwischte seinen Gegner Boanta Claudiu mit einem schlechten Tag und hatte es somit so leicht wie nie gegen den dominierenden Ungarn zu gewinnen. Leider hatte Peter auch keinen guten Tag und konzentrierte sich auf der letzten Bahn mehr auf seinen Gegner als auf sich selbst, somit verlor er in einem spannenden Duell mit 567 zu 563 Kegel.

 

Im letzten Durchgang kämpfte Alex bis zum letzten Wurf, konnte aber leider mit 534 zu 561 den Punkt nicht gewinnen. Peter sen. konnte sich von seiner Arbeit leider nicht erholen und musste nach 60 Wurf für Markus Platz machen. Markus konnte mit einer sehr guten Leistung das Spiel noch einmal spannend machen, leider hat es letztendlich nicht gereicht und auch der Punkt ging sehr knapp mit 531 zu 539 verloren.

 

Also wieder ein Spiel das unsere Herren selbst verloren haben, wenn auch nur knapp um 4 Kegel. Trotz der beiden unnötigen Niederlagen am Ende der Saison, war es eine gute Saison unserer Herren. Die vergangene Saison und Verstärkungen über den Sommer lassen auf mehr hoffen in der kommenden Saison.

 

Niederlage im Derby!

Das letzte Heimspiel der Saison unserer Herren war gleichzeitig auch das Praterderby gegen KSV Wien. Beide Mannschaften wollten natürlich unbedingt gewinnen. Daher war uns klar, dass es kein einfaches Spiel werden wird.

 

Im ersten Durchgang versäumte Patrick mit 575 zu 574 Kegel den Mannschaftspunkt knapp. Peter sen. erwischte nach den letzten starken Leistungen keinen guten Tag und verlor deutlich mit 520 zu 560 Kegel. Also ein denkbar schlechter Start in das Spiel.

 

Im zweiten Durchgang erkämpfte Michl auf einer spannenden letzten Bahn mit 552 zu 544 Kegel den wichtigen Mannschaftspunkt. Christian konnte seine starke erste Bahn leider nicht fortsetzen und verlor deutlich mit 544 zu 594 Kegel.

 

Somit eine schwierige Aufgabe für Peter jun. und Alex im letzten Durchgang. Peter zeigte von Anfang an wieder eine starke Leistung und gewann locker mit 598 zu 544 Kegel. Alex hatte ähnlich wie Peter sen. einen Tag zum Vergessen und fand nie ins Spiel. Mit 512 zu 573 Kegel hatte er keine Chance.

 

Für das Derby der schlechteste Zeitpunkt für das schwächste Heimspiel der Saison. Eine schmerzhafte Niederlage, vor allem weil unsere Gegner ebenfalls keine gute Leistung gezeigt haben. Trotz der Niederlage werden wir alles daran setzen die Saison positiv mit einem Sieg in Wiener Neustadt zu beenden.

 

Niederlage gegen starke Schlaininger Damen

In der letzten Runde der diesjährigen Saison waren wir zu Gast im Burgenland beim DKV Schlaining. Wir hatten den Meistertitel bereits fixiert und bei Schlaining ging es nur mehr um die genaue Platzierung im Mittelfeld. Wir starteten etwas geschwächt, da Dana nicht 100%ig fit war. Trotzdem wollten wir uns keine Blöße geben und auch das letzte Spiel gewinnen.

 

Dafür sollten Hana und Dani im ersten Durchgang den Grundstein legen. Unsere Legionärin bekam es mit der Nationalteamspielerin Vegerbauer Martina zu tun, welche entfesselt aufspielte. Auf der ersten Bahn fand Hana überhaupt nicht ins Spiel und hatte gegen die fulminant aufspielende Gastgeberin keine Chance. Auch die zweite Bahn ging dann an die Burgenländerin und Hana war stark im Zugzwang. Nach der Halbzeit erholte sich Hana ein wenig von dem Schock und konnte gewohnt souverän die Punkte machen, aber der Rückstand nach den ersten 2 Bahnen war zu hoch und somit ging der „sichere Punkt“ überraschend verloren. Martina brachte ihren ersten 600er (612) zu Fall und erzielte den Punkt gegen unsere Hana, die ebenfalls noch die 600er Marke knackte. Auf der anderen Seite zeichnete sich dasselbe Bild ab. Dani begann schwach und ihrer Gegnerin nutzte es eiskalt aus. Beide Bahnen gingen an Pantzer Eva. Wie Hana fand dann auch Dani zurück ins Spiel und konnte Kegel um Kegel zurückgewinnen. Beide Satzpunkte gingen nach der Halbzeit auf das Konto der BBSV’lerin und sie konnte den gesamten Kegelrückstand aufholen. Der Mannschaftspunkt ging dann schlussendlich zu unseren Gunsten aus (546 zu 540).

 

Im zweiten Durchgang spielte Dominique gegen Baumgartner Loan und Petra gegen Nemes Iren. Dominique startete sehr schwach und teilweise auch unwillig. Sie musste ebenfalls die ersten zwei Satzpunkte abgeben, doch ihrer Gegnerin setzte sich nicht entscheidend ab. Nach dem Seitenwechsel spielte sie besser und konnte wie ihre Mitspielerinnen davor die Kegel wieder zurückgewinnen. Mit einem Plus von 2 Kegel sicherte sich dann auch den Mannschaftpunkt und konnte etwas Ergebniskosmetik betreiben. Das Duell endete mit 543 zu 541 Kegel. Auf der anderen Seite spielte Petra sehr brav und konstant gegen die Nummer 1 von Schlaining. Die Ungarin war an diesem Tag eine Klasse für sich und erzielte mit 629 Kegel neuen Einzelbahnrekord. Petra ließ sich davon aber nicht beirren und erzielte sehr gute 569 Kegel. Leider reichte es gegen die starke Gegnerin nur für einen Satzpunkt.

 

Die Gastgeberinnen rochen jetzt die Lunte und hatten genug Aufschwung für den letzten Durchgang, der mit einem Zwischenergebnis von 2:2 MP und +64 Kegel startete. Sabrina spielte gegen die Ungarin Nemes-Juhasz Gabriella und Nici gegen Marth Theodora. Beide BBSV’lerinnen fanden gut in die Partie und die erste Bahn konnten, wenn auch nur jeweils um einen Kegel, gewonnen werden. Der Kegelrückstand war also nur minimal geschrumpft. Auf der zweiten Bahn verlor Sabrina dann ein paar Kegel auf ihre Gegnerin die Nici aber in ihrem Duell wieder gut machte. Nach dem Seitenwechsel konnte Sabrina dann um 2 Kegel den Satzpunkt gewinnen und Nici musste der groß aufspielenden Marth den Satzpunkt um 2 Kegel überlassen. Somit war auf der letzten Bahn noch alles möglich. Wenn beide Wienerinnen den Punkt machen und 43 Kegel holen würde, könnten wir noch gewinnen. Wenn Sabrina den Satzpunkt gewinnen könnte, wäre es ein 4:4. Doch leider sollte es an diesem Tag nicht sein und es wurde am Ende eine 3:5 Niederlage. Sabrina konnte knapp den Satzpunkt nicht gewinnen und unterlag ihrer Gegnerin mit 550 zu 563. Nici spielte eine gute Schlussbahn und konnte einen halben Satzpunkt gewinnen. Sie sorgte damit noch für unseren 3. Mannschaftspunkt und erzielte sehr gute 596 Kegel.

 

Schlaining erzielte an diesem Tag 575 Schnitt, und würden die Burgenländerinnen immer so spielen, hätten sie es wesentlich leichter in der Tabelle!

 

Wir verabschieden uns aus der Saison 2016/2017 mit dem 4. Staatsmeistertitel in Folge! Nochmal ein herzliches Danke an alle Betreuer, Funktionäre, Fans und natürlich Spielerinnen die alles für diesen Erfolg tun und dazu schauen das die Krone auf ihrem Platz bleibt. Wir wünschen allen Mannschaften eine gute und verletzungsfreie Sommerpause, sowie allen Starter/innen viel Holz bei eventuellen WM-Einsätzen. Die Pläne für die Vorbereitungen auf die neues Saison stehen und mit dem Satz „Nach der Meisterschaft ist vor der Meisterschaft“ freuen wir uns auf die nächste Saison.

 

Silberne CL-Medaille glänzt so schön wie Gold!

Am Wochenende des 1./2. Aprils war es wieder so soweit. Das Final-Four der Champions League war angesagt. Um etwas Komfort zu genießen und am Spieltag weniger Stress zu haben, reisten wir bereits am Freitag nach Podbrezova. Auch dieses Jahr begleiteten uns wieder zahlreiche Fans und wir erwarteten sogar noch Fan-Nachschub aus Orth am Samstag. Die Vorbereitungen waren also getroffen und der Gegner war bekannt, die Ziele waren gesteckt. Von einer Titelverteidigung wollte niemand reden, das Ziel lautete Edelmetall, Farbe war im Prinzip egal.

 

Wie im letzten Bericht bereits erwähnt, waren unsere Gegner die Damen des KK Mlaka Rijeka. Gegen diese junge, kroatische Mannschaft mussten wir bereits beim Weltpokal in Bozen eine bittere Pille schlucken und somit waren wir gewarnt. Auf der, uns bereits bekannten, 6er-Bahn-Anlage in Podbrezova starteten wir um 9 Uhr die Mission „Edelmetall“. Unser Trainerteam beratschlagte wieder viel und entschied sich bei der üblichen Blindaufstellung wieder zu tricksen, aber auch die Kroatinnen wussten die Regeln zu nutzen und ließen ihre beste Spielerin ebenfalls draußen. Der Plan von Doris war es dieser Spielerin, Jambrovic Ana, auszuweichen, was auch teilweise gelang. Aber am Ende weiß man bekanntlich mehr und es kommt meistens anders als gedacht. Nach dem taktischen Tausch begannen dann folgende Paarungen: Daniela gegen Bosak Mirna, Dana gegen Cindric Iva und Domi gegen Pavlic Milana. Die BBSV’lerinnen starteten mit der vollen Halle im Rücken wie Raketen und überrollten die teilweise überforderten Kroatinnen gewaltig. Mit den Startbahnen von 167, 174 und 158 holten sie auf den ersten 30 Wurf bereits 83 Kegel. Dana spielte weiter auf diesem beachtlichen Niveau und wechselte mit grandiosen 348 (!) und 2 Satzpunkten auf die 3. Bahn. Auch Dani und Domi spielten konstant weiter, doch mussten sie ihre Satzpunkte knapp abgeben. Auf der dritten Bahn gelang es wieder allen 3 Wienerinnen die Satzpunkte zu erobern und es wurden wieder tolle Quoten gespielt. Dani konnte den letzten Satzpunkt nicht gewinnen, aber der Mannschaftpunkt ging, dank sehr tollen 626 Kegel, auf ihr Konto. Dana hatte einen kleinen Leistungsabfall, konnte aber trotzdem um einen Kegel auch den 4. Satzpunkt holen und erzielte, wie auch schon in der 2. CL-Runde, Einzelbahnrekord (und persönliche Bestleistung) mit sehr tollen 659 Kegel. Auch Dominique konnte sich noch aufrappeln und spielte eine gute letzte Bahn, was ein Endergebnis von 3 zu 1 Satzpunkten und 614 Kegel bedeuteten. Die Ausgangslage war somit mehr als beruhigend für den zweiten Durchgang, denn mit 3:0 MP, 9:3 SP und +121 Kegel war das Ziel greifbar Nahe und die Weichen waren gestellt.

 

Im zweiten Durchgang spielten Hana gegen Peros Ljiljana, Sabrina gegen Zver Marija und Nici gegen Jambrovic Ana. Nici bekam es also mit der Nummer 1 der Kroatinnen zu tun. Sie zeigte sich aber unbeeindruckt und setzte ihre Gegnerin, die einen schwarzen Tag erwischte und mit der Anlage nie wirklich zurecht kam, von Anfang an unter Druck. Nach zwei Bahnen zog der kroatische Coach die Notbremse und tauschte Jambrovic gegen Basic Palkovic Marina aus. Aber auch mit der neuen Gegenspielerin hatte Nici keinerlei Schwierigkeiten. Alle 4 Satzpunkte konnte sie für sich entscheiden und am Ende schrammte sie um einen Kegel an der 600er Marke vorbei. Sabrina fand sehr gut ins Spiel und konnte den ersten Satzpunkt knapp für sich entscheiden. Nach dem Bahnenwechsel gelang es ihr aber nicht mehr wirklich Druck auszuüben und die Kroatin wurde zunehmend stärker. Da das Spiel bereits zu unseren Gunsten entschieden war entschied sich unsere Trainerin Petra ins Spiel zu bringen, um den Ernstfall zu testen. Petra zeigte ein großes Kämpferherz und spielte von Start weg sehr schön und zeigte damit was in ihr steckt. Sie gewann die dritte Bahn und konnte einige Kegel aufholen. Auf der letzten Bahn ging es nur mehr um den Satzpunkt und den spielte Petra trocken nach Hause. Mit einem 158er-Endspurt erzielten Sabrina und Petra sehr gute 564 Kegel und machten dank 3 gewonnener Satzpunkte gegen 574 ebenfalls den Mannschaftspunkt. Im letzten Duell startete Hana, wie schon ihre Schwester, fulminant und lies ihrer Gegnerin von Anfang an keinen Funken einer Chance. Wie von einem anderen Stern spielte sie Kugel um Kugel und Wurf um Wurf. Der Hana-Express rauschte förmlich durch die Slowakei und brachte die Halle zum Beben. Wer konnte ahnen das die 161er Startbahn die schwächste Bahn in ihrem Spiel sein sollte? Es folgten dann noch eine 173er, 168er und 166er Bahn, was zu einem Endergebnis von 668 Kegel führte. Dies bedeutete neuen Einzelbahnrekord für unsere Hani.

 

Nach dem tollen ersten Durchgang spielte unser zweiter Durchgang ebenfalls alle Punkte nach Hause und wir haben tatsächlich 8:0 gewonnen (nein, es war kein April-Scherz, aber es war wieder einmal ein Wahnsinnsgefühl!). Als Mannschaft erzielten wir wahnsinnige 3730 Kegel, einen Schnitt von 621,7 und somit neuen Mannschaftsbahnrekord und Österreich Rekord!!!

 

Es war einfach unfassbar! Wir wussten nicht über was wir uns mehr freuen sollten…die gezeigten Leistungen, die Rekorde oder den Einzug ins große Finale der Champions League. Nachdem wir das alles ein bisschen setzen lassen konnten, war klar das der spätere Start und die sichere Medaille der größte Stein war, der uns vom Herzen gefallen ist. Man konnte das Gefühl trotzdem nicht mit dem vom letzten Jahr vergleichen, weil da wurde der Einzug ins Finale ja nur haarscharf gewonnen und diesmal konnte es gar nicht eindeutiger sein. Trotzdem war es ein kleines Spiegelbild zu letztem Jahr, denn wieder gab es das Duell mit Bamberg.

 

Am Sonntag durften wir also etwas länger schlafen und ausgeruht in Finale gehen. Die Deutschen waren, trotz der Niederlage im letzten Jahr, haushohe Favoritinnen. Sie haben sich mit Maricic Ines die amtierende Einzelweltmeisterin geholt und mit der Einbürgerung von Antal Ioana eine massive Verstärkung in den eigenen Reihen vorgenommen. Auch dieses Mal tricksten wir wieder bei der Blindaufstellung, sogar Bamberg ließ sich zu einer kleinen Trickaufstellung hinreißen, obwohl sie das laut Team-Eigentümer Knut Wagner nicht notwendig haben. Anscheinend war ihnen die Niederlage im letzten Finale eine Lehre und sie wollten dieser mit allen Mitteln entgehen. Aber wie bereits schon oben erwähnt, kommt es am Ende anders als gedacht, und beide Mannschaften hätten sich das ganze sparen können.

 

Wie bereits im Halbfinale fiel die Entscheidung bereits auf der ersten Bahn. Daniela startete gegen Antal Ioana katastrophal und verlor gleich 41 Kegel. Auch Danas Start war mit 135 gegen die groß aufspielende Kastner Corinna mit 182 verhalten. Dominique hielt mit Beisser Sina zwar mit, musste aber am Ende auch um 3 Kegel den Satzpunkt hergeben. Wir waren also nach einer Bahn mit 91 Kegel im Minus. Die Bambergerinnen stellten also von Anfang an die Weichen auf Sieg und wir konnten kein Gegenmittel dazu finden. Antal hatte leichtes Spiel mit Dani, die in keiner Phase des Spiels mit ihrer Gegnerin mithalten konnte. Sie verlor sang und klanglos mit 0:4 und 519 zu 627 Kegel. Dana konnte sich dann auf der zweiten Bahn etwas aufrappeln, vergab aber auf der dritten Bahn, nach eindeutiger Führung in die Volle, die Chance das Blatt zu wenden. Die Deutsche räumte souverän ab und gewann somit den wichtigen 2. Satzpunkt. Auf der letzten Bahn kämpfte Dana sich wieder retour und brachte sehr gute 169 Kegel zu Fall, konnte aber mit 612 nichts mehr gegen die 635 von Kastner ausrichten. Auch Dominique gewann die zweite Bahn deutlich gegen ihre Gegnerin und war sogar in Führung gegangen. Mit einer schwächeren dritten Bahn verspielte sie den Vorsprung und den 2. Satzpunkt aber wieder. Auf der letzten Bahn startete sie auf die ersten paar Wurf sehr gut, nur irgendwie viel sie dann total von der Rolle und konnte Beisser nicht mehr hinterher. Ihr Spiel ging eindeutig in die Vollen verloren und mit einem dummen Fehlwurf am Schluss schrammte sie knapp an der Sensation vorbei. Am Ende musste sich Domi mit 1:3 und 614 zu 620 Kegel geschlagen geben. Das bedeutete den weniger erfreulichen und schon spielentscheidenden Zwischenstand von 0:3 MP, 3:9 SP und -137 Kegel (es war wie ein negativ Deja-vú von Samstag).

 

Hana, Nici und Sabrina sollten das Blatt wenden, doch an diesem Tag sollte es einfach nicht sein. Hana konnte nicht an ihre Leistung vom Vortag anknöpfen. Sie spielte sehr konstant und wie immer fehlerfrei, doch irgendwie war der Schlag auf der Kugel nicht derselbe wie am Tag davor. Die erste Bahn gewann sie noch dank der schlechten Abräumleistung von Dollheimer mit 153 zu 145. Auf der zweiten Bahn musste sie sich dann knapp geschlagen geben. Nach der Halbzeit machte sie den Sack zu und gewann auf der 3. Bahn gleich 20 Kegel und den 2. Satzpunkt. Die letzte Bahn konnte dann wieder die Deutsche für sich entscheiden, trotzdem blieb der Mannschaftpunkt, und um es vorweg zu nehmen auch der einzige Ehrenpunkt, auf unserer Seite. Sabrina spielte gegen die Weltmeisterin Maricic und wehrte sich mit Händen und Füßen. Sie startete ausgezeichnet mit 163 was leider knapp nicht für die 166 der Kroatin reichte. Auch die zweite Bahn spielte Sabrina sehr gut mit 160, doch wieder hatte ihre Gegnerin mit 173 das passende Gegenmittel. Auf der dritten Bahn stotterte die Maschine etwas ins Volle doch mit einem tollen Abräumen konnte sie Maricic Einhalt gebieten und erzwang den ersten Satzpunkt. Die letzte Bahn ging dann wieder eindeutig an die Bambergerin mit 166 zu 146, trotzdem erzielte Sabrina nervenstark nicht nur ihre persönliche Bestleistung sondern auch ihren ersten 600er (620). Im letzten Duell dieses Durchgangs bekam es Nici mit Wlodarczyk Beata zu tun. Beide starteten sehr gut ins Volle, doch die Polin hatte das bessere Abräumhändchen und somit ging der erste Satzpunkt verloren. Dieses Spiel zog sich wie ein roter Faden über alle Bahnen, Nici spielte ins Volle immer mit, konnte aber im Abräumen nicht an die Leistungen anknüpfen. Auf der zweiten Bahn erzielte Wlodarczyk dann herausragende 183 Kegel und Nici musste einem großen Kegelminus hinterherlaufen. Auf der dritten Bahn zeigte sie dann ihr Kämpferherz und brachte sehr gute 157 zu 134 Kegel zu Fall und gewann den ersten Satzpunkt. Leider spielte die Bambergerin unbeeindruckt weiter und konnte auf der letzten Bahn wieder 162 Kegel umnieten, worauf Nici mit soliden 143 antwortete. Am Ende trennten sich die zwei mit 582 zu 634 aus Sicht der BBSV’lerin.